Kategorie-Archiv: Galerie Rother & Winter

Ausstellung mit Bildobjekten, Skulpturen und Collagen von Lore Bert vom 27. April bis 16. Juni 2018 bei Rother Winter Wiesbaden

© Foto: Diether v. Goddenthow
© Foto: Diether v. Goddenthow

Die Galerie Rother Winter lädt ein zur Vernissage der nächsten Ausstellung mit Bildobjekten, Skulpturen und Collagen von Lore Bert – ausnahmsweise – am Freitag, den 27. April 2018, 19:00 bis 21:00 Uhr. Galerieräume Taunusstraße 52, Wiesbaden. Die Künstlerin ist bei der Vernissage anwesend.ein. Die Künstlerin ist bei der Vernissage anwesend.

Lore Bert. Tiefen in Gold und Türkis, 2017, Bildobjekt mit Japanpapier und Blattgold, 90 x 90 cm
Lore Bert. Tiefen in Gold und Türkis, 2017, Bildobjekt mit Japanpapier und Blattgold, 90 x 90 cm

Lore Bert, geboren 1936 in Gießen, studierte von 1953 bis 1957 Malerei an der Hochschule für bildende Künste, Berlin. Seit den 80er Jahren entstanden Collagen, Bildobjekte, Skulpturen und ganze Installationen aus Papier, bei denen kleinste Papierblättchen aus feinstem Japanpapier fingerfertig gedreht und auf die Bildträger appliziert werden.

Grundrisse mittelalterlicher Sakralarchitektur oder auch ein einfaches geometrisches Formenvokabular wie Kreis, Quadrat, Dreieck, Oktagon, Pentagon, dazu Zahlen, Buchstaben und Sätze von Philosophen und Dichtern bilden die Grundkonstanten ihrer Arbeit. Lore Bert lebt und arbeitet in Mainz und Venedig.

Die Ausstellung läuft vom 27. April bis 16. Juni 2018.

Öffnungszeiten:
Dienstag – Freitag 11 – 18 Uhr,
Samstag 12 – 16 Uhr

Ort:
GALERIE ROTHER WINTER
Taunusstr. 52
65183 Wiesbaden
Tel. +49 611 379967
info@rother-winter.de
www.rother-winter.de

Kurze Nacht der 23 Galerien und Museen in Wiesbaden war selbst mit Oldtimer-Shuttle-Service nicht zu bewältigen

An 23 Stationen besichtigten am Samtagabend  bei der 18. Kurzen Nacht der Galerien und Museen in Wiesbaden Scharen von Kulturinteressierten Orte der Kunst. Hier bei der Galerie Roter Winter in der Taunusstrasse 52 durch's Fenster geschaut. © Foto: Diether v. Goddenthow
An 23 Stationen besichtigten am Samtagabend bei der 18. Kurzen Nacht der Galerien und Museen in Wiesbaden Scharen von Kulturinteressierten Orte der Kunst. Hier bei der Galerie Roter Winter in der Taunusstrasse 52 durch’s Fenster geschaut. © Foto: Diether v. Goddenthow

Noch fasziniert von der großartigen Architektur des neuen RheinMain CongressCenters (RMCC) wechselten am Samstagabend, am 14. April 2018 gegen 18 Uhr, zahlreiche Kulturinteressierte  nonstop vom  „Tag der offenen Tür des RMCC“  zur Eröffnung der 18. Kurzen Nacht der Galerien und Museen ins Wiesbadener  Stadtmuseum am Markt (SAM)  .  Im  einstigen Marktlager-Gewölbekeller aus der Gründerzeit stimmte der international renommierte PopJazzChor Wiesbaden unter Leitung von Clemens Schäfer die Besucherschar  ein auf die „Kurze Nacht“ mit 23 beteiligten  Galerien und Museen.

Chorleiter Clemens Schäfer, im Hintergrund vlnr.: Museumsdirektorin  Sabine Philipp, Kulturdezernent Alexander Imholz und Stadtverordnetenvorsteherin Christa Gabriel, etwas dahinter: Bundestagsabgeordneter Ingmar Jung und Ortsvorsteher Nordort Theo Baumstark. © Foto: Diether v. Goddenthow
Chorleiter Clemens Schäfer, im Hintergrund vlnr.: Museumsdirektorin Sabine Philipp, Kulturdezernent Alexander Imholz und Stadtverordnetenvorsteherin Christa Gabriel, etwas dahinter: Bundestagsabgeordneter Ingmar Jung und Ortsvorsteher Nordort Theo Baumstark. © Foto: Diether v. Goddenthow

Eröffnet hatten die „Kurze Nacht“ Sabine Philipp, die neue Direktorin des Stadtmuseums, Alexander Imholz, Kulturdezernent der Landeshauptstadt, und Erhard Witzel, seit 18 Jahren Haupt-Regisseur der von der Interessengemeinschaft der Galerien (IG Galerien) veranstalteten „Kunstnacht“. Sabine Philipp und Alexander Imholz dankten ihm und allen Akteuren, die diese wunderbare Kulturveranstaltung mit 23 Galerien und Museen erneut ermöglichten, insbesondere auch Rainer Wehner und Herrn Weber für die Organisation des Oldtimer-Shuttle-Service vom Rollenden Museum Wiesbaden.

Oldtimer bringen Besucher an eine von fünf Haltestellen in Nähe  gewünschter Kunstorte. © Foto: Diether v. Goddenthow
Oldtimer bringen Besucher an eine von fünf Haltestellen in Nähe gewünschter Kunstorte. © Foto: Diether v. Goddenthow

Mit einer Flotte von 80 Oldtimern  konnten wieder Scharen von Kunstinteressierten über ein Netz von fünf Haltepunkten bis gegen Mitternacht durch die Stadt  chauffiert werden. „Ich habe den Verdacht“, so Stadtrat Imholz ein wenig augenzwinkernd, „dass es auch ein paar Autobegeisterte gibt, die heute nur kommen, um Oldtimer zu fahren und weniger um sich Kunst und Kultur zu gönnen. Da wäre mein Rat: Sie können ja den Schwerpunkt auf die Autos setzen, und trotzdem bei der Kunst mal reinschauen. Es lohnt sich in jedem Fall, es erweitert natürlich auch den persönlichen Horizont“, wobei er aber zugab, als man ihn mit einem Senator-Oldtimer abholte, doch lieber den längeren Fahrtweg zum SAM gewählt zu haben. Er wolle heute Abend all die Stationen besuchen, die er beim letzten Mal nicht geschafft habe, so der Kulturdezernent.

Kulturdezernent Alexander Imholz: "Suchen Sie sich etwas aus, übernehmen Sie sich nicht, erholen Sie sich zwischendrin!". Im Hintergrund der PopJazzChor Wiesbaden. © Foto: Diether v. Goddenthow
Kulturdezernent Alexander Imholz: „Suchen Sie sich etwas aus, übernehmen Sie sich nicht, erholen Sie sich zwischendrin!“. Im Hintergrund der PopJazzChor Wiesbaden. © Foto: Diether v. Goddenthow

Auch seien wieder neue Teilnehmer hinzugekommen, etwa das Schloss Freudenberg, das MI, eine Mischung aus Restaurant und Kunstgalerie, oder auch der Berufsverband der Künstler (BBK) in seinen neuen Räumen in der Nerostrasse. Aber es seien einfach so viele Orte, mit dem Nassauischen Kunstverein und dem Bellevuesaal und den vielen anderen, die Jahr für Jahr mit neuen Ausstellungen am Start sind, dass es gar nicht alles zu schaffen sei. „Also suchen Sie sich etwas aus, übernehmen Sie sich nicht, erholen Sie sich zwischendrin“, riet Imholz und empfahl, zwischendurch ein Gläschen Wein für den guten Zweck „Kunstkoffer“ zu trinken. „Wir haben nicht nur ein, sondern mehrere Weingüter mit dabei, die diese Veranstaltung unterstützen. Auch dafür herzlichen Dank!“

Seit Anfang an organisiert und realisiert Erhard Witzel die Kurze Nacht.© Foto: Diether v. Goddenthow
Seit Anfang an organisiert und realisiert Erhard Witzel die Kurze Nacht.© Foto: Diether v. Goddenthow

Erhard Witzel bedankte sich bei der Stadt und allen Beteiligten, und versicherte, dass es ihm auch nach 18 Jahren immer noch Spaß mache, die Kurze Nacht zu organisieren. Auch er empfahl ein wenig für den guten Zweck „zu trinken“. Die Hälfte der Erlöse aus dem Weinkonsum flössen direkt in das Projekt „Kunstkoffer“, so Witzel.

 

 

Für Sabine Philipp, der neuen Direktorin des SAM, ist es die erste "Kurze Nacht der Galerien ..."  © Foto: Diether v. Goddenthow
Für Sabine Philipp, der neuen Direktorin des SAM, ist es die erste „Kurze Nacht der Galerien …“ © Foto: Diether v. Goddenthow

Der Weg sei mitunter schon das Ziel, zumindest ein bisschen, war SAM-Direktorin Sabine Philipp vom Oldtimer-Shuttle-Service besonders angetan, aber auch darüber, was die einzelnen Institutionen und Einrichtungen Wertvolles und Aufsuchenswertes zu bieten hätten. „Im Sam haben wir natürlich auch ein bisschen was zu bieten, etwa die aktuelle Sonderausstellung „Impulse – Nassau im Spannungsfeld der Konfessionen“, warb die Museumsdirektorin.

Oberhalb vom SAM, im Restaurant Lumen, hatte im Obergeschoss die GALERIE H22 aus der Herderstrasse 22, zu einem Ausstellungs-Intermezzo von Amador Vallina eingeladen.

AndreaMaria Bresson „Caleidoscope - Drei Partituren" Leben - Tanz - BeWusstSein in der AIDS Hilfe Wiesbaden. © Foto: Diether v. Goddenthow
AndreaMaria Bresson „Caleidoscope – Drei Partituren“
Leben – Tanz – BeWusstSein in der AIDS Hilfe Wiesbaden. © Foto: Diether v. Goddenthow

In Richtung Wilhelmstraße gelangte man in der Karl-Glässing-Str. 5 bei der AIDS Hilfe Wiesbaden im dritten Stockwerk zur Ausstellung von Andrea Maria Bresson „Caleidoscope – Drei Partituren“ Leben – Tanz – BeWusstSein. Einen Teil dieser Ausstellung, die Buddha-Connection,  lag im Dunkeln, und war nur per Taschenlampe bzw. Smartphoneleuchte zu erkunden.

Nur ein paar Schritte weiter in der Wilhelmstrasse 14, zeigte die Lumas Editionsgalerie zumeist großformatige Fotoarbeiten in den Themengruppen   „Ein Himmel voller Blumen“  und  „elements of nature“.

Nassauischer Kunstverein

Isabell Ratzinger, Die Schuhe, 2017. Der Apparat Schuhe zieht zehn Paar Herrenschuhe, die an einem Seil befestigt sind, um zwei Fahrradfelgen. In einer nicht enden wollenden Kreisbewegung verfolgen sie einander ohne ihren Vorläufer je einholen zu können. ... Dieses Werk ist Teil der Ausstellung  bee bee nnz krr müü - der Titel der Ausstellung entstammt der Ursonate von Kurt Schwitters. Nur aus einzelnen Lauten bestehend ist das Gedicht ein Sinnbild für die Destruktion vorherrschender Sinngebung und bürgerlicher Ordnung um 1918. © Foto: Diether v. Goddenthow
Isabell Ratzinger, Die Schuhe, 2017. Der Apparat Schuhe zieht zehn Paar Herrenschuhe, die an einem Seil befestigt sind, um zwei Fahrradfelgen. In einer nicht enden wollenden Kreisbewegung verfolgen sie einander ohne ihren Vorläufer je einholen zu können. … Dieses Werk ist Teil der Ausstellung bee bee nnz krr müü – der Titel der Ausstellung entstammt der Ursonate von Kurt Schwitters. Nur aus einzelnen Lauten bestehend ist das Gedicht ein Sinnbild für die Destruktion vorherrschender Sinngebung und bürgerlicher Ordnung um 1918. © Foto: Diether v. Goddenthow

Im   Nassauischen Kunstverein, Wilhelmstr. 15, wurden die Besucher gefordert mit der aktuellen Gemeinschafts-Ausstellung „Rinnzekete bee bee nnz krr müü“ von Leda Bourgogne / Ryan Cullen / Diogo Duda / Beate Engl / FORT / Daniel Kemeny / Ulrike Königshofer / Tobias Krämer / Hanne Lippard / Isabell Ratzinger.

Beim Projekt FREEDOM & INDEPENDENCE hinterfragt Bjørn Melhus in experimentellen Science-Fiction-Kurzfilmen Ideologien eines religiös geprägten Kapitalismus. Ideen und Zitate der selbsternannten objektivistischen Philosophin und Schriftstellerin Ayn Rand werden dabei mit evangelikalen Inhalten US-amerikanischer Mainstream-Filme konfrontiert.

Corpse Flowers. Gerrit Frohne-Brinkmann ist der zehnte Stipendiat des von der Landeshauptstadt Wiesbaden und dem Nassauischen Kunstverein Wiesbaden ins Leben gerufenen Stipendiums Follow Fluxus – Fluxus und die Folgen. © Foto: Diether v. Goddenthow
Corpse Flowers. Gerrit Frohne-Brinkmann ist der zehnte Stipendiat des von der Landeshauptstadt Wiesbaden und dem Nassauischen Kunstverein Wiesbaden ins Leben gerufenen Stipendiums Follow Fluxus – Fluxus und die Folgen. © Foto: Diether v. Goddenthow

Ein weiterer Schwerpunkt sind im 3. OG die lebensgroßen Keramiknachbildungen riesiger Blüten von verschiedenen Corpse Flowers, landläufig als fleischfressende Pflanzen bekannt, von Gerrit Frohne-Brinkmann, dem zehnten Fluxus-Stipendiaten Wiesbadens. Ihr künstlich erzeugter Verwesungs-Hautgout ist nicht zu verfehlen, und wem dies nicht auf den Magen schlug, konnte  sich vor der dreistöckigen Altbauvilla an Wiesbadens Prachtstrasse mit „Fluxus-Burgern“ ,„bee-bee-Spezials“ und „Pulled Pork Swadwiches“ stärken,  dazu vielleicht noch ein Gläschen Riesling vom „Weingut Prinz von Hessen“ für den guten Zweck schlürfen.

Heizung von Albert Niemann.© Foto: Diether v. Goddenthow
Heizung von Albert Niemann.© Foto: Diether v. Goddenthow

Auf allen Etagen helfen an diesem Abend (Kunst-)Studentinnen aus Koblenz, Mainz, Frankfurt und Wiesbaden, Besuchern fachkundig, Kunstwerke auf den Raumplänen zu identifizieren und die dazu gehörenden Beschreibungen im Begleitskript zu finden.

Vom NKV aus haben Besucher geographisch die Wahl, entweder die Wilhelmstrasse in Richtung Friedrich-Ebert-Allee zum Museum Wiesbaden zu marschieren oder  retour wieder zum Marktplatz zu laufen, um am dortigen Shuttle-Halt ein Oldtimer-„Taxi“ zu den Galerien in der Taunusstrasse, etwa zu Rother Winter, G 21 oder zum BBK in der Nerostrasse, zu besteigen.

Die Oldtimer rollen an, hier an der SAM-Haltestelle. © Foto: Diether v. Goddenthow
Die Oldtimer rollen an, hier an der SAM-Haltestelle. © Foto: Diether v. Goddenthow

Am SAM Oldtimer-Halt warten Scharen Kulturinteressierter auf „ihren“ Oldtimer-Favoriten. Die Auswahl der bejahrten Fahrzeuge ist riesig. Es gibt praktisch alle Marken. Selbst ein VW-Bus-Krankenwagen aus den 60ern ist dabei. Und für den, der eben nicht einen Rolls Royce, Porsche, Mustang, Jaguar, Mercedes, Opel-Senator, BMW & Co ergattert, kann auch eine  Fahrt im Gogo-Mobil unvergesslich bleiben, insbesondere mi Fall längerer Knie.

Am Shuttle-Halt Taunusstrasse-/Ecke Röderstrasse neben der Galerie Rother-Winter herrscht reger Betrieb.

Impression aus der Galerie Rother Winter. © Foto: Diether v. Goddenthow
Impression aus der Galerie Rother Winter. © Foto: Diether v. Goddenthow

Drangvolle Enge auch in der Galerie Rother Winter. Diese  präsentiert Skulpturen von René Dantes und Gemälde von Otto Ritschl ihrer neuesten Ausstellung, und kredenzt zur Verkostung feine Weine  des Hauses Georg Müller Stiftung aus Hattenheim, zudem vielen bekannt für den Kunstkeller.

Über den idyllischen Hinterhof mit Kuh und Yucca palmen geht's rechts die Steintreppe zum Ausstellungsraum hoch. © Foto: Diether v. Goddenthow
Über den idyllischen Hinterhof mit Kuh und Yucca palmen geht’s rechts die Steintreppe zum Ausstellungsraum hoch. © Foto: Diether v. Goddenthow

Besonders stimmungsvoll begrüßt die Hinterhauskulisse der BBK SCHAUstelle in der Nerostrasse 32 die nachtschwärmenden Besucher. Nur eine recht angejährte, schmale Steintreppe führt empor zum großen Ausstellungsraum.

14 Künstlerinnen des Berufsverband Bildender Künstlerinnen und Künstler Wiesbaden e.V. zeigen hier  Werke ihrer neuesten Ausstellung mit der an die Besucher gerichteten Fragen „WAS SEHEN SIE?“.

BBK Schaustelle in der Nerostrasse 32.  © Foto: Diether v. Goddenthow
BBK Schaustelle in der Nerostrasse 32. © Foto: Diether v. Goddenthow

 

Inspiriert von dieser Frage decken die gezeigten Werke ein breites Spektrum ab. Das Flüchtige soll sichtbar gemacht werden, bis hin zur Frage: „Was sehe ich, wenn ich nichts (mehr) sehe?“. Weitere Schwerpunkte beschäftigen sich mit dem „Leben als Bühnenstück“, „Authentizität“, „Relevanz“ usw.

In der Taunusstrasse 19 lädt die GALERIE 21 ein zu „Wir sammeln, was wir lieben“. Gezeigt werden zeitgenössische Positionen origineller Künstler aus dem In- und Ausland

G21, gallery in der Taunusstrasse 19. © Foto: Diether v. Goddenthow
G21, gallery in der Taunusstrasse 19. © Foto: Diether v. Goddenthow

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Kunst Schäfer in der Faulbrunnenstrasse 11 präsentiert in der Ausstellungshalle unter „Doppelspiel“ zwei Ausstellungen von Anna Flores und Ralf Bohnenkamp, und in der Studiogalerie: „Secret terrain“.

Impression Kunst Schäfer in der Faulbrunnenstrasse 11. © Foto: Diether v. Goddenthow
Impression Kunst Schäfer in der Faulbrunnenstrasse 11. © Foto: Diether v. Goddenthow

Vor der Galerie malt Aktionskünstler Bernd Schneider auf einer Endlosrolle Bilder am „Fließband“ und kommt mit den Leuten ins Gespräch.

Aktionskünstler Bernd Schneider malt unaufhörlich auf eine Endlosrolle vor der Galerie Kunst Schäfer in der Faulbrunnenstrasse. © Foto: Diether v. Goddenthow
Aktionskünstler Bernd Schneider malt unaufhörlich auf eine Endlosrolle vor der Galerie Kunst Schäfer in der Faulbrunnenstrasse. © Foto: Diether v. Goddenthow

Zwei Häuser neben Kunst Schäfer gelegen, präsentiert die IG Galerien im Kunstraum Faulbrunnenstraße Wolfgang Gemmers Ausstellung „blingbling“.

Kunstraum der Interessengemeinschaft der Galerien (IG Galerien)  in der Faulbrunnenstrasse. © Foto: Diether v. Goddenthow
Kunstraum der Interessengemeinschaft der Galerien (IG Galerien) in der Faulbrunnenstrasse. © Foto: Diether v. Goddenthow

Im Museum Wiesbaden haben  alle aktuellen  Ausstellungen geöffnet. Zu den Highlights zählen „Frühe Bilder“ von Gerhard Richter.  Die kürzlich eröffnete  Überblicksausstellung  „Von Beckmann bis Jawlensky – Die Sammlung Frank Brabant“,  „Pilze – Nahrung, Gift und Mythen“ sowie  „Orchideen“.
Gegen 19 Uhr findet die Präsentation der Ergebnisse des Kooperationsprojekts #shortnight statt. „Arbeiten der Leistungskurse Kunst der Oranienschule Wiesbaden treten in den Dialog mit Werken der ständigen Sammlungen des Museums Wiesbaden“.
Gegen 21.30 Uhr tritt ein zweites Mal der PopJazzChor Wiesbaden auf. Es herrscht Hochbetrieb, auch  am Stand von Weingut Schloß Vollrads.

Mehr Stationen sind an diesem Abend nicht zu schaffen.
Alles „endet“ im  Bellevue-Saal, in der Wilhelmstrasse 32. Vor dem Hintergrund der Ausstellungen von Heiko Sievers „together“ und Konstantin Voit „Konzeptkunst/Zeichnung/Malerei“ steigt gegen 23.30 Uhr zur Krönung der „Kurzen Nacht“ das  Abschlussfest.

Die Abschlussfete der Kurzen Nacht fand im Bellevue-Saal in der Wilhelmhelmstrasse 32 statt ab 23.30 Uhr.  © Foto: Diether v. Goddenthow
Die Abschlussfete der Kurzen Nacht fand im Bellevue-Saal in der Wilhelmhelmstrasse 32 statt ab 23.30 Uhr.
© Foto: Diether v. Goddenthow

Alle teilnehmenden Galerien und Museen, sowie Infos zum Rollenden Museum, finden Sie  unter http://www.kurze-nacht.de/,

Vormerken:  19. Kurze Nacht der Galerien und Museen in Wiesbaden wieder im April 2019.

Galerie Rother Winter wieder mit hochkarätiger Jahresabschluss-Ausstellung ab 28.Nov. 2017

René Dantes, Natura, 2010, Cortenstahl, Breite 72 cm
René Dantes, Natura, 2010, Cortenstahl, Breite 72 cm

Die Galerie Rother Winter setzt ihre Tradition fort: Auch in diesem Jahr bereitet sie zum Jahresende wieder eine hochkarätige Ausstellung MEISTERWERKE V mit ausgewählten Werken bekannter Künstler vor. Zu deren Vernissage laden die Galeristinnen Christine Rother-Ulrich und Elvira Mann-Winter am 25. November 2017 von 18 bis 20 Uhr herzlich in ihre Galerieräume Taunusstraße 52, Wiesbaden ein:

MEISTERWERKE  V mit Gemälden und Skulpturen von:
Emil Nolde, Meer mit Dampfer, ca. 1945-48, Aquarell und Tusche auf Japanpapier, 24 x 21 cm
Emil Nolde, Meer mit Dampfer, ca. 1945-48, Aquarell und Tusche auf Japanpapier, 24 x 21 cm

Eugen Batz, Hubert Berke, Lore Bert, Michael Burges, Karl Fred Dahmen, René Dantes, Karl Otto Götz, Adolph Gottlieb, Günter Grass, Hans Hartung, Peter Herkenrath, Karl Korab, Giovanni Manfredini, François Morellet, Emil Nolde, Otto Piene, Fabrizio Plessi, Werner Pokorny, Otto Ritschl, Bernard Schultze, Pierre Soulages, Siegward Sprotte, Jan Voss, Silvia Willkens, Bernd

Zimmer.
Die Ausstellung läuft vom 28. November bis 21. Dezember 2017 und vom 16. Januar bis 3. Februar 2018.
Die Öffnungszeiten sind:
Dienstag – Freitag                        11 – 18 Uhr
Samstag                                              12 – 16 Uhr

GALERIE ROTHER WINTER
Taunusstr. 52
65183 Wiesbaden
Tel. +49 611 379967
info@rother-winter.de
www.rother-winter.de

Miriam Vlaming mit „No Time For Crying“ vom 9.09. bis 14.10.2017 in der Galerie Rother Winter Wiesbaden

Big Girl drifting, 2016, Eitempera auf Leinwand, 190 x 210 cm © GALERIE ROTHER WINTER
Big Girl drifting, 2016, Eitempera auf Leinwand, 190 x 210 cm © GALERIE ROTHER WINTER

Die Wiesbadener Galerie Rother Winter lädt ein zur neuen Ausstellung „No Time For Crying“ mit Gemälden von Miriam Vlaming am Samstag, den 9. September 2017, 18:00 bis 20:00 Uhr, in ihre Galerieräume Taunusstraße 52, Wiesbaden.

Classroom, 2010, Eitempera auf Leinwand, 180 x 200 cm © GALERIE ROTHER WINTER
Classroom, 2010, Eitempera auf Leinwand, 180 x 200 cm © GALERIE ROTHER WINTER

Miriam Vlaming, geb. 1971, eine der bedeutenden Vertreterinnen der Neuen Leipziger Schule, studierte an der Leipziger Hochschule für Grafik und Buchkunst bei Arno Rink und schloss ihr Studium als Meisterschülerin Rinks ab.

Seit Beginn ihres Schaffens beschäftigt sich Miriam Vlaming mit der Symbiose von Mensch und Natur. Kennzeichnend für ihre Werke ist dabei die Verschmelzung der Leinwandprotagonisten mit der sie umgebenden floralen Ornamentik. Die Künstlerin erhebt die Frage nach der menschlichen Identität und Menschwerdung zum zentralen Thema ihrer Arbeit.

Homeparty, 2016, Eitempera auf Leinwand, 180 x 230 cm © GALERIE ROTHER WINTER
Homeparty, 2016, Eitempera auf Leinwand, 180 x 230 cm © GALERIE ROTHER WINTER

Im Kerber-Verlag ist im Juli 2017 ein neuer Katalog „Human Nature“ erschienen. Im August 2017 veröffentlichte die Zeitschrift ART einen Artikel über die „Neue Leipziger Schule“, darunter Miriam Vlamings Malerei. Der DuMont ART-Kalender 2018 bildet auf der Titelseite ein Motiv ihrer Malerei ab.

Die Ausstellung läuft vom 9. September bis 14. Oktober 2017.

Unsere Öffnungszeiten sind: Dienstag – Freitag 11 – 18 Uhr, Samstag 12 – 16 Uhr

Ort:
GALERIE ROTHER WINTER
Taunusstr. 52
65183 Wiesbaden
Tel. +49 611 379967
info@rother-winter.de
www.rother-winter.de

Sektkellerei Henkell und Galerie Rother-Winter präsentieren „REFLECTION“ auf Henkellsfeld Wiesbaden

Jan Rock (Gastgeber, Unternehmens-Kommunikation & PR, Henkell & Co.-Gruppe) begrüßt die Gäste und Künstler. Foto: Diether v. Goddenthow
Jan Rock (Gastgeber, Unternehmens-Kommunikation & PR, Henkell & Co.-Gruppe) begrüßt die Gäste und Künstler. Foto: Diether v. Goddenthow

Bereits zum vierten Mal ist die Sektkellerei Henkell in Wiesbaden Gastgeber einer Ausstellung, kuratiert von der GALERIE ROTHER WINTER im historischen Marmorsaal, diesmal mit Skulpturen und Gemälden unter dem Titel „REFLECTIONS“.
Lichtreflexe spielen die Hauptrolle in den Arbeiten der drei gezeigten Künstler: Axel Anklam, geboren 1971 in Wriezen – Renata Tumarova, geboren 1979 in St. Petersburg – Robert Weber, geboren 1964 in Jena.

Eröffnungsgespräch der Gastgeber und Kuratorinnen mit den Künstlern bei der Vernissage "REFLECTION" am 24.Mai 2017 im Marmorsaal auf Henkellsfeld bei Henkell & Co. (v.l.n.r.) Jan Rock (Unternehmens-Kommunikation & PR, Henkell & Co.-Gruppe), Christine Rother-Ulrich (Galerie Rother Winter), Axel Anklam, Renata Tumarova, Robert Weber, Elvira Mann-Winter (Galerie Rother Winter). Foto:. Diether v. Goddenthow © atelier-goddenthow
Eröffnungsgespräch der Gastgeber und Kuratorinnen mit den Künstlern bei der Vernissage „REFLECTION“ am 24.Mai 2017 im Marmorsaal auf Henkellsfeld bei Henkell & Co. (v.l.n.r.) Jan Rock (Gastgeber, Unternehmens-Kommunikation & PR, Henkell & Co.-Gruppe), Christine Rother-Ulrich (Kuratorin, Galerie Rother Winter), Axel Anklam (Künstler), Renata Tumarova (Künstlerin), Robert Weber (Künstler), Elvira Mann-Winter (Kuratorin, Galerie Rother Winter). Foto:. Diether v. Goddenthow © atelier-goddenthow

Am 24.05.2017 feierten 270 geladene Gäste die Künstler bei der Ausstellungseröffnung mit einem Gläschen Henkell-Sekt im Marmor-Saal auf Henkellsfeld. Die Ausstellung „REFLECTIONS“ steht allen Kunst-Interessierten von Montag bis Freitag von 10 – 18 Uhr, Samstag von 10 – 16 Uhr und Sonntag von 12 – 18 Uhr nach Anmeldung zur Besichtigung offen (siehe unten).

Axel Anklam, Jahrgang 1971, geboren in Wriezen, studierte an der Burg Giebichenstein Kunsthochschule Halle, dann an der Universität der Künste in Berlin. 2006 schloss er sein Studium als Meisterschüler von Tony Cragg ab. 2010 Gastprofessur für Bildhauerei, Staatliche Akademie der Bildenden Künste Stuttgart. 2017 Berliner Kunstpreis der Akademie der Künste, Berlin.
Axel Anklam schafft abstrakte Objekte in einer perfekten Balance zwischen Fläche und Volumen, meist aufbauend auf einem Edelstahlgerüst, welches dann mit Latex, Edelstahl oder Fiberglas überzogen wird. Seine Arbeiten bilden ein Wechselspiel aus Transparenz und Masse. Die Arbeiten des Künstlers, der in Berlin und Bad Freienwalde lebt und arbeitet, zeichnen sich durch dynamische und ruhig fließende Partien, die aufeinander folgen, aus und bringen spannungsvolle Formen hervor.

Renate Tumarova Jahrgang 1979, geboren in St. Petersburg, studierte Malerei an der Akademie der Künste, St. Petersburg, und an der Universität der Künste Berlin. 2007 – 2008 Dorothea-Konwiarz-Stipendium, Berlin. 2010 Norminierung für den Eberhard-Dietzsch-Kunstpreis für Malerei, Gera. 2011 Dorothea-Konwiarz-Preis, Berlin. Nominierung für den Lucas-Cranach-Preis, Kronach.
In ihren Bildern gelingt es Renata Tumarova, Licht mit den Mitteln der Kunst einzufangen. Ihre Werke sind bewegte Bilder, Szenen voll stimmungsvoller Dichte. Dabei geht es ihr um das Atmosphärische, das Festhalten eines flüchtigen Augenblicks, den Pulsschlag des Lebens, den sie unmittelbar in Farbe übersetzt. Mit ihren poetischen Bildprozessen bringt die Malerin, die in Berlin lebt und arbeitet, Ungesehenes, Verborgenes, Vergessenes und Erahntes in Erscheinung.

Robert Weber, Jahrgang 1964, in Jena geboren, lebt und arbeitet in Berlin. Er studierte nach der Übersiedlung nach Webst-Berlin, 1986 – 1993 Malerei an der Hochschule der Künste Berlin. 1993 war er Meisterschüler bei Professoe Walter Stöher. 2008 Sommeratelier Schloss Mochental; Franz-Joseph-Spiegler-Preis. Seit 2011 Mitglied der Berliner Choralschola.
Der goldene Bildraum in den Gemälden von Robert Weber ist reines Licht im klassischen Sinn. Neben den meist roten malerischen Akzenten findet man in seinen Bildern Textelemente aus Gedichten, die unter anderem der Feder des italienischen Poeten Giuseppe Ungaretti entsprungen sind. Weber, ebenfalls in Berlin ansässig, sieht die Pflicht des Künstlers darin, sich nicht mit Beschränkungen einverstanden zu erklären. Seine Kunst überschreitet Grenzen über die Realität hinaus und erreicht etwas Spirituelles.

Henkell & Co. – Treffpunkt für Kultur

Marmorsaal auf Henkellsfeld der Sektkellerei Henkell & Co. Foto:. Diether v. Goddenthow © atelier-goddenthow
Marmorsaal auf Henkellsfeld der Sektkellerei Henkell & Co. Foto:. Diether v. Goddenthow © atelier-goddenthow

Mit vielfältigen, beliebten Events hat sich Henkell & Co. längst einen festen Platz im kulturellen Leben der Region erobert. Denn feinperlender Sekt und angeregter Austausch unter Menschen gehören einfach zusammen. Ausstellungen sind daher nur ein kleiner Teil eines spannenden Programms aus Kultur und Events, für das die Sektkellerei regelmäßig ihre Tore öffnet. Mit Kunst, Musik, Tanz und mehr erlebt man bei Henkell & Co. ein Prickeln für alle Sinne.

NEU:
Die Ausstellung REFLECTIONS im Marmorsaal der Kellerei ist für alle Kunstinteressierten geöffnet. Nach vorheriger Anmeldung kann die Ausstellung Montag bis Freitag von 10 – 18 Uhr, Samstag von 10 – 16 Uhr und Sonntag von 12 – 18 Uhr besichtigt werden. Anmeldungen unter willkommen@henkell-gruppe.de

GALERIE ROTHER WINTER
rotherwinterTaunusstr. 52
65183 Wiesbaden
Tel. +49 611 379967
info@rother-winter.de
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Wiesbadener GALERIE ROTHER WINTER zeigt Gemälde von Kristina Girke ab 11.Februar 2017

Die GALERIE ROTHER WINTER lädt zur Vernissage ihrer nächsten Ausstellung mit Gemälden von Kristina Girke am Samstag, den 11. Februar 2017, 18:00 bis 20:00 Uhr, herzlich in ihre Galerieräume Taunusstraße 52, Wiesbaden ein.

Kristina Girke, geboren 1968 in Halle (Saale), studierte zunächst Medizin in Halle und Berlin, bevor sie ihr Malereistudium an der Kunsthochschule Berlin als Meisterschülerin von Katharina Grosse absolvierte.

Barocke Figuren und architektonische Elemente der Vergangenheit kombiniert und verwebt die Künstlerin in verschiedenen Malschichten mit anderen Bildelementen, wie etwa Mustern, Ornamenten, Bild- und Schriftzeichen. Charakteristisch für viele ihrer Gemälde sind die aufgebrochenen Oberflächen, ein bewusst eingesetztes Stilmittel. Dadurch werden Schichten verschiedener Zeiten wie in einer archäologischen Grabungsstätte sichtbar.

Das Wechselspiel von intellektueller Wahrnehmung und der körperhaft sprechenden Dimension der Malhaut macht die besondere Erfahrung der Werke von Kristin Girke aus. Was so entsteht, ist eine Malerei, die den Raum als ein komplexes Kontinuum von dynamischer Bewegung und statischer Anwesenheit darstellt: Figuren oder Figurengruppen, vollplastisch gemalt oder auch nur skizzenhaft angedeutet, werden mittels Überlagerung und transparenter Durchdringung Teil eines neuen Bildkosmos.

Kristina Girke lebt und arbeitet in Berlin.

Die Ausstellung läuft vom 11. Februar bis 11. März 2017.
Unsere Öffnungszeiten sind:
Dienstag – Freitag 11 – 18 Uhr
Samstag 12 – 16 Uhr

GALERIE ROTHER WINTER
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Hochkarätige Meisterwerke IV – Ausstellung der Galerie Rother und Winter zur Jahreswende vom 29.11.2016 bis 4.02.2017

Bereits als kleine Tradition bereitet die Galerie Rother und Winter zum Jahresende eine hochkarätige Ausstellung MEISTERWERKE IV mit ausgewählten Werken bekannter Künstler vor, zu der sie vom 29 November 2016 bis 4. Februar 2017 in ihre Galerieräume Taunusstraße 52, Wiesbaden einlädt.

MEISTERWERKE IV
mit Gemälden und Skulpturen von:

Lore Bert, Fernando Botero ,
Marc Chagall, Lovis Corinth,
Otto Dix, Felix Droese,
Rainer Fetting,
Ralph Fleck, Karl Otto Götz,
Markus Lüpertz, Dietrich Klinge,
Käthe Kollwitz, Kubach & Kropp,
Li Lei, Markus Lüpertz,
Heinz Mack, Joan Miro,
Marta Pan, Pablo Picasso,
Werner Pokorny, Otto Ritschl,
Cornelia Schleime, K.H. Sonderborg,
Walter Stöhrer, Fred Thieler,
Günther Uecker, Jan Voss, Bernd Zimmer.

Kultur im Weingut – Extratipp :
Besuchen Sie die Ausstellung „Global Nature“ von Romana Menze-Kuhn im Weingut Georg Müller Stiftung, Eberbacher Straße 7-9 in Hattenheim/Rheingau am Sonntag, 27. November, 13 – 17 Uhr. Die Künstlerin ist anwesend. Der Kunstkeller ist zeitgleich zu einer Adventsweinprobe geöffnet.

Die Ausstellung in der Galerie läuft vom 29. November bis 4. Februar 2017.

Öffnungszeiten sind:
Dienstag – Freitag 11 – 18 Uhr
Samstag 12 – 16 Uhr

Während der Weihnachtsferien vom 23. Dezember 2016 bis 16. Januar 2017 ist die Galerie geschlossen.

GALERIE ROTHER WINTER
Taunusstr. 52
65183 Wiesbaden
Tel. +49 611 379967
info@rother-winter.de
www.rother-winter.de

Eine Ausstellung, die bewegt und berührt: Vernissage „E-MOTION“ im Marmorsaal bei Henkell & Co.

Erleichterndes Lachen, nachdem trotz Ausfall des Mikros die Begrüßung der Gäste und Künstler durch Jan Rock und eine Einführung in die Kunstausstellung  von  Christine Rother-Ulrich doch noch gut geklappt und für ein paar emotionale Momente zusätzlich gesorgt hatte. Bild: (v.li.) Jan Rock (Unternehmens-Kommunikation & PR der Henkell & Co. Sektkellerei), Christine Rother-Ulrich (Galerie Rother Winter), Silvia Schreiber (Künstlerin), Helge Leiberg (Künstler), Elvira Mann-Winter (Galerie Rother-Winter), Axel Anklam (Künstler) Foto: Foto: Diether v. Goddenthow © atelier-goddenthow
Erleichterndes Lachen und Anstoßen mit Henkell-Sekt, nachdem trotz Ausfall des Mikros die Begrüßung der Gäste und Künstler durch Jan Rock und eine Einführung in die Ausstellung „Emotion“ von Christine Rother-Ulrich doch passabel verlaufen war und für ein paar zusätzliche emotionale, prickelnde Momente gesorgt hatte. Bild: (v.li.) Jan Rock (Unternehmens-Kommunikation & PR der Henkell & Co. Sektkellerei), Christine Rother-Ulrich (Galerie Rother Winter), Silvia Schreiber (Künstlerin), Helge Leiberg (Künstler), Elvira Mann-Winter (Galerie Rother-Winter), Axel Anklam (Künstler) Foto: Diether v. Goddenthow © atelier-goddenthow

Mit einer exklusiven Vernissage eröffnete am Donnerstag, den 6. Oktober 2016, die neue Ausstellung E-MOTION im Marmorsaal der Henkell & Co. Sektkellerei ihre Türen. In Kooperation mit der Galerie Rother Winter zeigt sie Bilder und Objekte von Axel Anklam, Helge Leiberg und Silvia Schreiber. Dabei dreht sich alles um die künstlerische Darstellung des Zusammenspiels von Bewegung und Emotionen.

Drei zeitgenössische Künstler eint die E-MOTION

Axel Anklams abstrakten Objekten liegen Eindrücke aus seiner Bewegung in der Natur zugrunde. Er übersetzt diese mittels Musikakkorden in eine perfekte Balance aus Fläche und Volumen, die ein Wechselspiel aus Offenheit und Geschlossenheit, aus Transparenz und Masse erzeugt. Der Künstler, der Materialien wie Latex, Edelstahl oder Fiberglas verwendet, zeigt Wandarbeiten, die eine Mischung aus Bild, Skulptur und Relief sind, in einer intensiven Farbigkeit, die Emotionen weckt. Axel Anklam lebt und arbeitet in Bad Freienwalde.

Helge Leibergs Bilder und Skulpturen sind Bewegung und Emotion pur. Das Sujet des Tanzes zieht sich durch sein künstlerisches Schaffen.

Seine Figuren mit überlangen Gliedmaßen drücken ihre Emotionen durch Körpersprache aus. Ob auf Leinwand, Papier oder als Skulptur, die expressive Gestik der Körper strahlen eine vehemente Lebensbejahung, Souveränität und Selbstbewusstsein aus. Helge Leiberg lebt und arbeitet in Berlin und Oderbruch.

Bei Silvia Schreiber treten Figur und Raum in ein komplementäres Spannungsverhältnis: Ihre bildhauerischen Exponate – großformatige Scherenschnitte, lebensgroße papierene Figuren und Portraits – beindrucken ebenfalls durch intensive Farbigkeit. Mit nur wenigen Merkmalen gelingt es der Künstlerin, ihre Skulpturen als menschliche Gestalt, als „Persönlichkeit“, erkennbar zu machen. Die zunächst statisch erscheinende Figur bewegt sich mit jedem Luftzug im Raum. Silvia Schreiber lebt und arbeitet in München.

Saxofonistin -Angela Puxi sorgte mit sanften Jazzklängen gekonnt für angenehme musikalische Emotionen. Foto: Diether v. Goddenthow
Saxofonistin -Angela Puxi sorgte mit sanften Jazzklängen gekonnt für angenehme musikalische Emotionen. Foto: Diether v. Goddenthow

Für die musikalische Umrahmung des Abends sorgte Angela Puxi mit zahlreichen emotionalen Jazz-Momenten.

 

 

 

Henkell & Co. steht für kulturelles Engagement

Jan Rock (Unternehmens-Kommunikation & PR der Henkell & Co. Sektkellerei), Foto: Diether v. Goddenthow
Jan Rock (Unternehmens-Kommunikation & PR der Henkell & Co. Sektkellerei), Foto: Diether v. Goddenthow

„Im Marmorsaal kommt zusammen, was zusammen gehört: Klassische Architektur trifft auf zeitgenössische Kunst. Im Einklang erzeugen wir damit ebenso Bewegung wie Emotion beim Betrachter. Und bewegen und begeistern wollen wir auch mit unseren Sekten. Daher freuen wir uns sehr, mit der bereits dritten Ausstellung im Marmorsaal unseren kleinen Teil zu dem künstlerischen und kulturellen Leben in und um Wiesbaden beitragen zu können“, so Jan Rock von Henkell & Co.

Die Ausstellung im Marmorsaal der Kellerei ist für alle Kunstinteressierten geöffnet. Sie kann nach vorheriger Anmeldung Montag bis Freitag von 9 – 18 Uhr, Samstag und Sonntag von 10 – 15 Uhr besichtigt werden. Anmeldungen unter willkommen@henkell-sektkellerei.de

Henkellsfeld. Foto: Diether v. Goddenthow
Henkellsfeld. Foto: Diether v. Goddenthow

„Heiße Quellen“ – Gemälde und Skulpturen von Helge Leiberg ab 10. 09.2016 in der Galerie Rother Winter Wiesbaden

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Die Galerie Rother und Winter lädt am 10. September 2016 (18:00 bis 20:00 Uhr) ein in ihre Galerieräume Taunusstraße 52, Wiesbaden, zur Vernissage der neuen Ausstellung „Heiße Quellen“ mit Gemälden und Skulpturen von Helge Leiberg.

Helge Leiberg studierte an der Hochschule für Bildende Künste Dresden. Er ist Zeichner, Maler, Grafiker, Bildhauer, Buchkünstler, Musiker und zu DDR-Zeiten war er auch Filmemacher.

Das Sujet des Tanzes bestimmt Helge Leibergs künstlerisches Schaffen. Charakteristikum seiner Figuren auf Leinwand, Papier oder als Skulptur sind die überlangen Gliedmaßen als Ausdrucksträger, die deren Bewegungen und Sprünge betonen.

Die Bronze-Skulpturen mit grüner Patina sind ohne physiognomische Merkmale und wirken wie Schattenrisse. Die expressive Gestik der Körper strebt in ihren ausladenden Bewegungen meist in die Weite. Wir sehen differenzierte Handposen, offene, abwehrende, entspannte und angespannte, ja ekstatische Hände. Die Figuren sind eine Demonstration vehementer Lebensbejahung. Als Bronzen strahlen sie Souveränität und Selbstbewusstsein aus.

Die Ausstellung legt den Schwerpunkt auf expressive malerische Leinwände der letzten beiden Jahre und Bronzen der Jahre 2008 – 2013.

Die Ausstellung läuft bis 15. Oktober 2016.

Die Öffnungszeiten der Galerie sind:
Dienstag – Freitag 11 – 18 Uhr
Samstag 12 – 16 Uhr

IG-Wiesbaden lädt am 23. Juli zum „Kleinen Kunstsommer 2016″ ins Kunsthaus ein

kl.kunstsommer16Die Interessengemeinschaft der Galerien in Wiesbaden lädt ein zu einer besonderen Veranstaltung unter dem Motto „Kleiner Kunstsommer 2016″: einem „Performance-Tag“ am 23. Juli 2016 von 11.30 bis 17 Uhr im Kunsthaus am Schulberg 10, in 65183 Wiesbaden.

Nachdem leider die Zuschüsse der Stadt Wiesbaden zum Kunstsommer, einem aufwendigen kulturellen Highlight, für 2016 gestrichen wurden, wollte die Interessengemeinschaft der Galerien diesen Sommer zumindest eine reduzierte Form eines länderübergreifenden, künstlerischen Projektes ermöglichen. Zwei Partnerstädte Wiesbadens sind in diesem Jahr europäische Kulturhauptstädte: Wroclaw/Breslau und Donostia/San Sebastian. So entstand die Idee, mit Künstlern aus diesen beiden Städten, in Zusammenarbeit mit dem Kulturamt, einen Performance-Tag zu veranstalten.
Tomasz Opania (Breslau) und Pilar Soberon (San Sebastian), beide am Kunstsommer 2014 beteiligt, haben ein Performanceprogramm entwickelt, das sie mit Künstlerkollegen – unter Einbeziehung der Besucher – ausführen werden.

Weitere Informationen über: Galerie www.rother-winter.de