Kategorie-Archiv: Galerie Rother & Winter

Galerie Rother Winter präsentiert zum 5. Geburtstag und Jahresende: Meisterwerke VI

© Foto: Diether v. Goddenthow
© Foto: Diether v. Goddenthow

Die Galerie Winter, gegründet 1987, und die Galerie Rother, gegründet 1994, haben sich im Dezember 2013 zur Zusammenarbeit in einer gemeinsamen Galerie entschlossen und beraten nun mit ihrer langjährigen Erfahrung auf dem Kunstmarkt erfolgreich ihre Kunden. Seither vertritt die GALERIE ROTHER WINTER in neoklassizistischen Räumen auf der Taunusstraße in Wiesbaden abstrakte bis figurative Positionen von klassischer Moderne bis zeitgenössische Malerei sowie Skulpturen und Plastiken aus Bronze, Eisen, Holz und Stein.

Mit dem zu Ende gehenden Jahr 2018 wird wieder in schon bewährter Tradition eine hochkarätige Ausstellung – Meisterwerke VI – vom 24. November 2018 bis 26. Januar 2019 in den Räumlichkeiten, Taunusstr. 52, 65183 Wiesbaden, präsentiert. Die Ausstellung bietet u.a. Malerei und Skulpturen national und international bekannter Künstler. Die Vernissage ist am 24. November 2018, 18:00 bis 20:00 Uhr

Bernd Zimmer, Das geheime Leben der Sterne, 2017, Acryl auf Leinwand, 130 x 160 cm. Foto: © Galerie Rothe Winter
Bernd Zimmer, Das geheime Leben der Sterne, 2017, Acryl auf Leinwand, 130 x 160 cm. Foto: © Galerie Rothe Winter

In diesem Jahr mit Werken vertreten: Lore Bert, Ulli Böhmelmann, Michael Burges, René Dantes, Günter Förg, Sam Francis, Karl Otto Götz, Gotthard Graubner, Erich Heckel, Peter Herkenrath, Patrick Hughes, Fritz Klemm, Bodo Korsig, Helge Leiberg, Ernst Wilhelm Nay, Karlheinz Oswald, Pablo Picasso, Otto Piene, Werner Pokorny, Otto Ritschl, Emil Schumacher, Norbert Tadeusz, Bernard Venet, Miriam Vlaming, Tom Wesselmann, Bernd Zimmer.

Fünf Jahre fruchtbare Zusammenarbeit

René Dantes, Noa, 2018, Edelstahl, Höhe 36 cm, Subskriptionspreis 2.900 € statt 3.900 € Foto: © Galerie Rothe Winter
René Dantes, Noa, 2018, Edelstahl, Höhe 36 cm, Subskriptionspreis 2.900 € statt 3.900 € Foto: © Galerie Rothe Winter

Man mag es kaum glauben, dass die beiden Galeristinnen so erfolgreich und äußerst kollegial seit 5 Jahren zusammenarbeiten. Das Team wird sehr bereichert durch das Engagement und den Einsatz unserer Assistentin Christina Seidel.

Die Galerie Rother Winter ist zur Marke geworden, die regional, überregional und international einen guten Ruf genießt.

Aus diesem Anlass werden zwei Skulpturen der Bildhauer René Dantes und Karlheinz Oswald im Rahmen der Meisterwerke VI Ausstellung angeboten. Bis zum 26. Januar 2019 sind diese beiden Plastiken zu einem sehr attraktiven Subskriptionspreis erhältlich.

GALERIE ROTHER WINTER
Taunusstr. 52
65183 Wiesbaden
Tel. +49 611 379967
info@rother-winter.de
www.rother-winter.de

Ausblick auf die kommenden Ausstellungen und Messen:
rotherwinter1-800wb4. bis 9. Dezember 2018 Art Miami
2. Februar bis 9. März 2019 Armin Göhringer und Zigi Ben-Haim
20. bis 24. Februar 2019 Art Karlsruhe
16. März bis 17. Mai 2019 Bernd Zimmer
2. bis 5. Mai 2019 Art New York
25. Juni bis 7. September 2019 Gruppenausstellung „Summer in the City“
14. September bis 16. November 2019 Marta Pan und Kubach & Kropp
31. Oktober bis 3. November 2019 Discovery Art Fair Frankfurt
3. bis 8. Dezember 2019 Art Miami

Gute Kunst für jeden Geldbeutel – Neue Frankfurter Kunstmesse discovery art fair vom 2. bis 4.Nov.2018

Die Discovery Art Fair präsentiert vom 2. bis 4. 11.2018 erstmals ein breites Spektrum aufstrebender zeitgenössischer Kunst in der Finanzmetropole Frankfurt am Main.© Foto: Diether v. Goddenthow
Die Discovery Art Fair präsentiert vom 2. bis 4. 11.2018 erstmals ein breites Spektrum aufstrebender zeitgenössischer Kunst in der Finanzmetropole Frankfurt am Main.© Foto: Diether v. Goddenthow

Gestern eröffneten Kunstminister Boris Rhein und Messedirektor Jörgen Golz gemeinsam mit den Messekuratoren Dr. Peter Funken und Stefan Maria Rother Frankfurts neue Kunstmesse „discovery art fair“ für zeitgenössische Kunst. Die neue Kunstmesse positioniere sich als innovative Verkaufsplattform für frische, aktuelle Kunst, so Golz. Es sei eine Entdeckermesse, die eine sorgfältig kuratierte Auswahl aufstrebender Galerien, Projekträum und Einzelkünstler unter einem Messedach offeriere.

v.l.n.r. Dr. Peter Funken, Kurator, Kunstminister und Kulturminister Boris Rhein und Messedirektor Jörgen Golz  posieren bei der Eröffnung der neuen Frankfurter Kunstmesse discovery art fair beim Presserundgang an der anstößigen Statue des nackten Mao von Gao Brothers.© Foto: Diether v. Goddenthow
v.l.n.r. Dr. Peter Funken, Kurator, Kunstminister und Kulturminister Boris Rhein und Messedirektor Jörgen Golz posieren bei der Eröffnung der neuen Frankfurter Kunstmesse discovery art fair beim Presserundgang an der anstößigen Statue des nackten Mao von Gao Brothers.© Foto: Diether v. Goddenthow

Mit der neuen Kunstmesse hat die Bankenmetropole Frankfurt nun wieder eine Messe für zeitgenössische Kunst. „In einer Region mit großem Kunstinteresse möchte die ‚Discovery Art Fair‘ nun einen neuen Impuls setzen und auch Menschen ansprechen, die bisher wenig kunstaffin waren. Ein wichtiger Ansatz, denn Kunst muss keinesfalls elitär und exklusiv sein, sondern soll uns alle bereichern.“, sagte Kunst- und Kulturminister Boris Rhein und wünschte der Messe guten Erfolg.

75 Aussteller aus 14 Ländern zeigen ein breites Angebot von  Malerei, Zeichnung und Druckgrafik über Skulptur und Installation bis zur Fotografie und Urban Art..© Foto: Diether v. Goddenthow
75 Aussteller aus 14 Ländern zeigen ein breites Angebot von Malerei, Zeichnung und Druckgrafik über Skulptur und Installation bis zur Fotografie und Urban Art..© Foto: Diether v. Goddenthow

Zur Premiere der Discovery Art Faie im Formun der Messe Frankfurt präsentieren die Veranstalter 75 Aussteller aus 14 Ländern. Messebesucher erwartet noch bis zum 4. November 2018 ein spannendes Kunsterlebnis und nicht zuletzt eine geeignete Chance, viel Neues aus praktisch allen Bereichen künstlerischen Schaffens zu erwerben: von Malerei, Zeichnung und Druckgrafik über Skulptur und Installation bis zu Fotografie und Urban Art. Der Reiz dabei ist, dass für praktisch jeden Geldbeutel Werke angeboten werden, von dem Künstlerfoto, etwa der „Denker-Ameise“ für 100 Euro bis hin zur skurrilen frechen Großplastik „Maos Witwe“ zu 70 000 Euro. Dazwischen ist alles möglich, und auch, neben dem Erwerb über Galerien, direkt von teilnehmenden Künstlern Werke erwerben zu können.

Frankfurts renommierte Galeristin Barbara von Stechow begrüßt Minister  Boris Rhein auf ihrem Stand. © Foto: Diether v. Goddenthow
Frankfurts renommierte Galeristin Barbara von Stechow begrüßt Minister Boris Rhein auf ihrem Stand. © Foto: Diether v. Goddenthow

Natürlich rümpften manche etablierte Frankfurter Galeriekollegen ein wenig die Nase, wenn sie hörten, dass wir uns mit unserer Galerie an der Veranstaltung beteiligen. Aber sie fände das etwas arrogant, da hier gute Kunst gezeigt werde und wir keinerlei Probleme damit hätten, mit unserer Teilnahme auch Nachwuchstalente zu fördern, erklärt die renommierte Frankfurter Galeristin Barbara von Stechow. Ihre auf Malerei und Skulptur focussierte Galerie präsentiert in ihrem Messeprogramm Gemälde des in Bulgarien geborenen und an der Frankfurter Städelschule studierten Malers Angel Peychinov sowie Skulpturen des Künstlers Christof Paul.

Christine Rother-Ulrich  im Gespräch mit Kurator Dr. Dr. Peter Funken  und Minister Boris Rhein. © Foto: Diether v. Goddenthow
Christine Rother-Ulrich im Gespräch mit Kurator Dr. Dr. Peter Funken und Minister Boris Rhein. © Foto: Diether v. Goddenthow

Christine Rother-Ulrich von der renommierten Wiesbadener Galerie Rother Winter sieht das ähnlich wie ihre Kollegin von Stechow. Wir haben uns spontan entschieden dabei zu sein, es gelte ja auch jüngere Menschen an Kunst heranzuführen, und hierfür böte eben diese Kunst-Messe auch einen geeigneten Rahmen und Überblick. Die Wiesbadener Galerie Rother Winter vertritt sowohl etablierte als auch jüngere professionelle Künstler, die sich durch kreative und nachhaltige Kunst auszeichnen und deren Werke somit sowohl Werterhalt als auch zukünftigen Wertzuwachs versprechen. Highlights im Messeprogramm sind unter anderen Werke von Michael Burges, deren Farbkompositionen sich besonders durch Brillanz und Haptik auszeichnen, sowie ausdrucksstarke Werke der Künstlerin Renata Tumarova.

Der Berliner Künstler und Designer Peer Kriesel liefert und mal auch im Haus seiner Auftraggeber. © Foto: Diether v. Goddenthow
Der Berliner Künstler und Designer Peer Kriesel liefert und mal auch im Haus seiner Auftraggeber. © Foto: Diether v. Goddenthow

Für den ohne Galerie ausstellenden Künstler Peer Kriesel sind typische Arbeiten seine „Fratzen“, Wimmelbilder und Übermalungen. Als einen besonderen Gag bietet der Künstler an, für Direktübermalungen zum Auftraggeber nach Hause zu kommen. Seine sich abseilende Figur in einer Auflage von maximal fünf Exemplaren, lieferte er neulich persönlich in München aus und malte die, das reale Seil fortsetzenden geometrischen verschnörkelnden Linien direkt auf die Wand der Hängung.

Die Karlsruher Künstlerlin Franziska Schemel hier mit einem Frankfurter U-Bahntreppenmotiv. Die Fotografie hat sie mit Aquarell auf Büttenpapier perspektivisch erweitert. © Foto: Diether v. Goddenthow
Die Karlsruher Künstlerlin Franziska Schemel hier mit einem Frankfurter U-Bahntreppenmotiv. Die Fotografie hat sie mit Aquarell auf Büttenpapier perspektivisch erweitert. © Foto: Diether v. Goddenthow

Franziska Schemel, ausgestellt von der renommierten Karlsruher Galerie Knecht und Burster arbeitet, wie übrigens einige Künstler auf der Messe, mit dem künstlerischen Mittel der Fläche und dem flächenbezogenen Relief. Ihre hier gezeigten, zumeist Ausblicke in die Ferne darstellenden Motive, kreiert sie mit verschiedenen Materialien und Farbigkeiten, wobei das Licht, wegweisend oder „mental erhellend“, in seinen vielfältigen Facetten   eine zentrale Rolle spielt. Je nach Wahrnehmung und Interpretation sind es Situationen, die „den“ verlassenen oder in die Welt geworfenen Menschen von hinten an ganz banalen Orten im Alltag wie  U-Bahnstationen, Straßen, Häuserschluchten  zeigt.

Jeder hier präsentierte und selbst ausstellende Künstler zeigt Hochwertiges, und man brauchte eigentlich eine ganze Woche, um all die Vielfalt, die großen und auch mitunter kleinen Werke in ihrer ganzen Tiefe und Sinnlichkeit zu entdecken und um den Künstlern gerecht zu werden.

Discovery-art-fair Frankfurt - Messeimpression. © Foto: Diether v. Goddenthow
Discovery-art-fair Frankfurt – Messeimpression. © Foto: Diether v. Goddenthow

Klar! Kunst ist, einmal von  Zwecken zur reinen Geldanlage abgesehen,  Geschmacksache: Aber sollte Kunst  schon deswegen weniger wert geschätzt werden, wenn das  „Messe-Framing“ mal etwas weniger elitär und gefälliger daher kommt als bei den großen Veranstaltungen a lá Art Basel oder Art Cologne?

(Diether v. Goddenthow/ Rhein-Main.Eurokunst)

Alle Galerien und selbständig ausstellende Künstler alphabetisch auf einen Blick

discovery art fair
2. – 4. November 2018
Forum Messe Frankfurt,
Ludwig-Erhard-Anlage 1,
60327 Frankfurt am Main

Neue Frankfurter Kunstmesse „Discovery Art Fair“ präsentiert ab 2. Nov 2018 zeitgenössische Kunst

Discovery-art-fairNeben Berlin und Köln ist Frankfurt seit 2018 der dritte Standort der Discovery Art Fair und präsentiert im Forum der Messe Frankfurt vom 2. bis 4. November rund 75 Aussteller aus 14 Ländern. Das Angebot der Kunstmesse reicht von Malerei, Zeichnung und Druckgrafik über Skulptur und Installation bis zur Fotografie und Urban Art. Eröffnet wird die Messe am 1. November. Kunst- und Kulturminister Boris Rhein nimmt am Messerundgang teil.

Die Entdeckermesse bietet Kunstliebhabern und Kunstinteressierten, etablierten Sammlern aber auch Erstkäufern ein facettenreiches Angebot. Es reicht von großformatiger Malerei bis hin zu Editionen im Taschenformat.Junge Kunst zu moderaten Preisen – mit dieser Kombination möchte die Messe neue Zielgruppen ansprechen.

Besucherinnen und Besucher haben die Möglichkeit, in entspannter Atmosphäre in den Dialog mit internationalen Künstlerinnen und Künstlern zu treten und originale Kunst zu erwerben. Etwa 20 Prozent der Aussteller kommen aus Hessen, darunter namhafte Galerien wie die Galerie Barbara von Stechow (Frankfurt), die Galerie Rother Winter (Wiesbaden), junge Projekte wie die Galerie „Der Mixer Frankfurt“ sowie spannende Künstlerpositionen wie die Arbeiten von Dr. Paul Hirsch (Weiterstadt). Neben klassischen Galerieprogrammen bietet die Messe ein Forum für Kunst, die neue Wege der Präsentation geht.

Weitere Infos

Vernissage der Ausstellung RAFFAELE ROSSI und SILVIA WILLKENS am 20.10. bei Rother Winter

 ©  Galerie Rother Winter
© Galerie Rother Winter

Die Galerie Rother Winter lädt zur Vernissage der Ausstellung mit Gemälden von Raffaele Rossi und Silvia Willkens am Samstag, den 20. Oktober 2018, 18:00 bis 20:00 Uhr, in ihre Galerieräume Taunusstraße 52, Wiesbaden. Beide Künstler werden bei der Vernissage anwesend sein.

Raffaele Rossi nennt seine Arbeiten „Fresken auf Holz“. Auf die Holzplatte trägt er eine Mischung aus Marmormehl oder Sand auf, darüber seine aus Naturpigmenten und Eigelb gemischten Temperafarben. Durch Beimischung von Öl entsteht eine für seine Arbeiten typische samtene Oberfläche in leuchtenden Farben. Seine Landschaften sind nur angedeutet. Es sind Landschaften des Geistes, Figuren tauchen auf, schemenhaft, verändern, verwandeln sich ständig.

In den fein gearbeiteten Acrylbildern von Silvia Willkens findet man die Darstellung eines Menschenbildes, das einem anderen Zeitalter entsprungen scheint. Gesichter, aber auch ganze Figuren, sind meist ohne besondere Attribute oder konkrete räumliche Angaben betont schlicht. Silvia Willkens beschreibt das Wesen ihrer Arbeiten als Ergebnis einer Zusammenschau von Persönlichkeiten aus unterschiedlichsten Epochen und Kulturen, wie sie uns in der Kunst überliefert werden.

Die Ausstellung läuft vom 20. Oktober bis 17. November 2018.
Galerie Öffnungszeiten sind: Dienstag – Freitag 11 – 18 Uhr, Samstag 12 – 16 Uhr

GALERIE ROTHER WINTER
Taunusstr. 52
65183 Wiesbaden
Tel. +49 611 379967
info@rother-winter.de
www.rother-winter.de

Rother Winter auf der Discovery Art Fair Frankfurt

discovery-fairVom   1. bis 4. November 2018 präsentiert die Galerie Rother Winter auf der Discovery Art Fair Frankfurt Gemälde und Skulpturen von: Michael Burges, Kubach & Kropp, Helge Leiberg, Raffaele Rossi, Renata Tumarova und Robert Weber. Zum Opening am Donnerstag, den 1. November von 18 bis 22 Uhr oder auch zu einem Besuch an einem der anderen Messetage lädt die Galerie Interessenten herzlich ein. Rückfragen und Informationen:  info@rother-winter.de
Rother Winter Stand G13! Forum Messe Frankfurt, Ludwig-Erhard-Anlage 1, 60327 Frankfurt am Main.

„ALLES FLIESST“ – Ausstellungs-Highlight der Wiesbadener Kunstszene auf Henkellsfeld

Eröffnung der Ausstellung "Alles fliesst" (v.l.n.r.) Jan Rock, Pressesprecher der Henkell & Co.-Gruppe, Künstlerin Alexandra Deutsch, Christine Rother-Ulrich (Galerie Rother-Winter), Künstlerin Eva Ohlow, Elvira Mann-Winter (Galerie Rother-Winter)
Eröffnung der Ausstellung „Alles fliesst“ (v.l.n.r.) Jan Rock, Pressesprecher der Henkell & Co.-Gruppe, Künstlerin Alexandra Deutsch, Christine Rother-Ulrich (Galerie Rother-Winter), Künstlerin Eva Ohlow, Elvira Mann-Winter (Galerie Rother-Winter)

Sekt trifft Kunst – längst ein regelmäßiges Event bei Henkell & Co.: Am 13. September öffnete die Kellerei mit einer Vernissage erneut die Türen zum Marmorsaal, um zeitgenössischen Künstlern in den historischen Räumlichkeiten eine glanzvolle Kulisse für ihre Werke zu bieten. Unter dem Motto „Alles fließt“ ist die neue Ausstellung, die in Kooperation mit der Wiesbadener Galerie Rother Winter stattfindet, ab dem 19. September für jeden geöffnet..

Skulpturen und andere Arbeiten
Nichts ist beständiger als der Wandel – ALLES FLIESST lautet der Titel der Ausstellung. Die Werke der beiden Künstlerinnen bringen diese Lebensweisheit auf den Punkt:

Alexandra Deutsch. o.T. 2015 Geschöpftes Papier, Perlen, Pigmente, Beize 112 x 105 x 33 cm © Foto: Diether v. Goddenthow
Alexandra Deutsch. o.T. 2015 Geschöpftes Papier, Perlen, Pigmente, Beize 112 x 105 x 33 cm © Foto: Diether v. Goddenthow

Alexandras Deutsch  erforscht mit ihrem künstlerischen Schaffen die elementaren Formen des Organischen und Lebendigen. Ihre Arbeiten aus Papier und Textil spielen mit den Elementen Farbe, Raum, Rhythmus und Bewegung. Die Ausstellung präsentiert plastische Objekte, die signalhaft in vielen Farben leuchten und Assoziationen in verschiedenste Richtungen eröffnen. Zahlreiche ihrer Stoffobjekte entstanden u. a. bei Auslandsaufenthalten in Südamerika und sind von der dortigen Grundenergie und Vegetation inspiriert.

Ausstellungsimpression "Alles Fliesst", hier Eva Ohlows raumgreifenden Werke, unter anderem Cologne Water, 2004 3D-Fotografie, 122 x 188 cm. © Foto: Diether v. Goddenthow
Ausstellungsimpression „Alles Fliesst“, hier Eva Ohlows raumgreifenden Werke, unter anderem Cologne Water, 2004 3D-Fotografie, 122 x 188 cm. © Foto: Diether v. Goddenthow

Eva Ohlow befasst sich in ihrem künstlerischen Schaffen mit außergewöhnlichen Materialien und Techniken und beschäftigt sich in ihren Werken mit den Elementen. So steht bei ihrer Serie der Wasserhähne das Wasser als „das Leben tragende Medium“ im Mittelpunkt. Ihre durch und durch eigenständigen Arbeiten bewegen sich zwischen Malerei und Skulptur und sind durch außergewöhnliche Techniken und Materialien wie Kautschuk, Stahlblech, Eisen, Alu, Plexiglas oder Folien geprägt.

Ausstellungs-Impression "Alles Fließt" im Marmorsaal der Sektkellerei Henkell © Foto: Diether v. Goddenthow
Ausstellungs-Impression „Alles Fließt“ im Marmorsaal der Sektkellerei Henkell © Foto: Diether v. Goddenthow

Kulturelles Leben in der Kellerei
Regelmäßige Events wie Ausstellungen, Kunst, Musik und Tanz bei Henkell & Co sind längst ein fester Bestandteil des Veranstaltungskalenders der Region. Denn nichts passt so gut zusammen wie feinperlender Sekt und kulturelle Highlights, die zum ´gemeinsamen Erleben und einem angeregten Austausch inspirieren – ein Prickeln für alle Sinne.

Künstlerin Alexndra Deutsch (li) mit Galeristin Christine Rother-Ulrich zur Eröffnung der Ausstellung Alles Fliesst am 13.09.2018 im Marmorsaal auf Henkellsfeld der Sektkellerei Henkell. © Foto: Diether v. Goddenthow
Künstlerin Alexndra Deutsch (li) mit Galeristin Christine Rother-Ulrich zur Eröffnung der Ausstellung Alles Fliesst am 13.09.2018 im Marmorsaal auf Henkellsfeld der Sektkellerei Henkell. © Foto: Diether v. Goddenthow

ALLES FLIESST im Marmorsaal von Henkell & Co. ist für alle Kunstinteressierten geöffnet.
Nach vorheriger Anmeldung kann die Ausstellung Montag bis Freitag von 10 bis 18 Uhr, Samstag von 10 bis 16 Uhr und Sonntag von 12 bis 18 Uhr besichtigt werden.
Anmeldungen unter willkommen@henkell-gruppe.de

„Inspiration Natur“ – Ab 23. Juni zeigen in der Galerie Rother Winter bekannte Künstler Natur aus ihrem Blickwinkel

Gisela Krohn, Oben und Unten, 2015, Öl auf Leinwand, 170 x 260 cm. © Foto: Galerie Rother Winter
Gisela Krohn, Oben und Unten, 2015, Öl auf Leinwand, 170 x 260 cm. © Foto: Galerie Rother Winter

Die Galerie Rother Winter lädt ein zur Vernissage ihrer nächsten Ausstellung „Inspiration Natur“ am Samstag, den 23. Juni 2018, 18:00 bis 20:00 Uhr, in ihre Galerieräume Taunusstraße 52, Wiesbaden.

Werner Pokorny, Stehleiter (Modell), 1981, Buche, 38 x 30 x 68 cm © Foto: Galerie Rother Winter
Werner Pokorny, Stehleiter (Modell), 1981, Buche, 38 x 30 x 68 cm © Foto: Galerie Rother Winter

Die Natur ist für uns alle eine Quelle der Inspiration und Regeneration. Maler und Bildhauer zeigen ihre persönliche Interpretation von Natur aus den Blickwinkeln nah und fern.

Die Galerie Rother & Winter stellt spannende Arbeiten unterschiedlichster Techniken folgender Künstler aus:

Armin Baumgarten, Zigi Ben-Haim, Annette Besgen, Peter Haff, Katrin Kampmann, Gisela Krohn, Christopher Lehmpfuhl, Romana Menze-Kuhn, Eva Ohlow, Igor Oleinikov, Werner Pokorny, Gerhard Richter, Reiner Seliger, Miriam Vlaming, Bernd Zimmer, Susanne Zuehlke.

Die Ausstellung läuft vom 23. Juni bis 1. September 2018.

Im Namen der KunstKulturKirche in Frankfurt lädt Rother & Winter auch ganz herzlich ein zur Vernissage der Ausstellung „Schwarm“ der Kölner Künstlerin Ulli Böhmelmann am Freitag, den 15. Juni 2018, 19.30 Uhr.

schwarm250Vom 16. Juni bis zum 30. September 2018 zeigt die KunstKulturKirche Allerheiligen eine Installation der Kölner Künstlerin Ulli Böhmelmann. Die Installation „Schwarm“ erscheint, je nach Standort des Betrachters, als geordnete kristalline Struktur, chaotische Masse oder vertikale Anordnung von Kugelsträngen.
Ort: KunstKulturKirche Allerheiligen – Thüringer Str. 35 – 60316 Frankfurt am Main

Öffnungszeiten der Galerie: Dienstag – Freitag 11 – 18 Uhr, Samstag 12 – 16 Uhr

Galerieferien werden vom 16. Juli bis 6. August 2018 sein. In dieser Zeit wird um telefonische Terminvereinbarung gebeten.

GALERIE ROTHER WINTER
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Ausstellung mit Bildobjekten, Skulpturen und Collagen von Lore Bert vom 27. April bis 16. Juni 2018 bei Rother Winter Wiesbaden

© Foto: Diether v. Goddenthow
© Foto: Diether v. Goddenthow

Die Galerie Rother Winter lädt ein zur Vernissage der nächsten Ausstellung mit Bildobjekten, Skulpturen und Collagen von Lore Bert – ausnahmsweise – am Freitag, den 27. April 2018, 19:00 bis 21:00 Uhr. Galerieräume Taunusstraße 52, Wiesbaden. Die Künstlerin ist bei der Vernissage anwesend.ein. Die Künstlerin ist bei der Vernissage anwesend.

Lore Bert. Tiefen in Gold und Türkis, 2017, Bildobjekt mit Japanpapier und Blattgold, 90 x 90 cm
Lore Bert. Tiefen in Gold und Türkis, 2017, Bildobjekt mit Japanpapier und Blattgold, 90 x 90 cm

Lore Bert, geboren 1936 in Gießen, studierte von 1953 bis 1957 Malerei an der Hochschule für bildende Künste, Berlin. Seit den 80er Jahren entstanden Collagen, Bildobjekte, Skulpturen und ganze Installationen aus Papier, bei denen kleinste Papierblättchen aus feinstem Japanpapier fingerfertig gedreht und auf die Bildträger appliziert werden.

Grundrisse mittelalterlicher Sakralarchitektur oder auch ein einfaches geometrisches Formenvokabular wie Kreis, Quadrat, Dreieck, Oktagon, Pentagon, dazu Zahlen, Buchstaben und Sätze von Philosophen und Dichtern bilden die Grundkonstanten ihrer Arbeit. Lore Bert lebt und arbeitet in Mainz und Venedig.

Die Ausstellung läuft vom 27. April bis 16. Juni 2018.

Öffnungszeiten:
Dienstag – Freitag 11 – 18 Uhr,
Samstag 12 – 16 Uhr

Ort:
GALERIE ROTHER WINTER
Taunusstr. 52
65183 Wiesbaden
Tel. +49 611 379967
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Kurze Nacht der 23 Galerien und Museen in Wiesbaden war selbst mit Oldtimer-Shuttle-Service nicht zu bewältigen

An 23 Stationen besichtigten am Samtagabend  bei der 18. Kurzen Nacht der Galerien und Museen in Wiesbaden Scharen von Kulturinteressierten Orte der Kunst. Hier bei der Galerie Roter Winter in der Taunusstrasse 52 durch's Fenster geschaut. © Foto: Diether v. Goddenthow
An 23 Stationen besichtigten am Samtagabend bei der 18. Kurzen Nacht der Galerien und Museen in Wiesbaden Scharen von Kulturinteressierten Orte der Kunst. Hier bei der Galerie Roter Winter in der Taunusstrasse 52 durch’s Fenster geschaut. © Foto: Diether v. Goddenthow

Noch fasziniert von der großartigen Architektur des neuen RheinMain CongressCenters (RMCC) wechselten am Samstagabend, am 14. April 2018 gegen 18 Uhr, zahlreiche Kulturinteressierte  nonstop vom  „Tag der offenen Tür des RMCC“  zur Eröffnung der 18. Kurzen Nacht der Galerien und Museen ins Wiesbadener  Stadtmuseum am Markt (SAM)  .  Im  einstigen Marktlager-Gewölbekeller aus der Gründerzeit stimmte der international renommierte PopJazzChor Wiesbaden unter Leitung von Clemens Schäfer die Besucherschar  ein auf die „Kurze Nacht“ mit 23 beteiligten  Galerien und Museen.

Chorleiter Clemens Schäfer, im Hintergrund vlnr.: Museumsdirektorin  Sabine Philipp, Kulturdezernent Alexander Imholz und Stadtverordnetenvorsteherin Christa Gabriel, etwas dahinter: Bundestagsabgeordneter Ingmar Jung und Ortsvorsteher Nordort Theo Baumstark. © Foto: Diether v. Goddenthow
Chorleiter Clemens Schäfer, im Hintergrund vlnr.: Museumsdirektorin Sabine Philipp, Kulturdezernent Alexander Imholz und Stadtverordnetenvorsteherin Christa Gabriel, etwas dahinter: Bundestagsabgeordneter Ingmar Jung und Ortsvorsteher Nordort Theo Baumstark. © Foto: Diether v. Goddenthow

Eröffnet hatten die „Kurze Nacht“ Sabine Philipp, die neue Direktorin des Stadtmuseums, Alexander Imholz, Kulturdezernent der Landeshauptstadt, und Erhard Witzel, seit 18 Jahren Haupt-Regisseur der von der Interessengemeinschaft der Galerien (IG Galerien) veranstalteten „Kunstnacht“. Sabine Philipp und Alexander Imholz dankten ihm und allen Akteuren, die diese wunderbare Kulturveranstaltung mit 23 Galerien und Museen erneut ermöglichten, insbesondere auch Rainer Wehner und Herrn Weber für die Organisation des Oldtimer-Shuttle-Service vom Rollenden Museum Wiesbaden.

Oldtimer bringen Besucher an eine von fünf Haltestellen in Nähe  gewünschter Kunstorte. © Foto: Diether v. Goddenthow
Oldtimer bringen Besucher an eine von fünf Haltestellen in Nähe gewünschter Kunstorte. © Foto: Diether v. Goddenthow

Mit einer Flotte von 80 Oldtimern  konnten wieder Scharen von Kunstinteressierten über ein Netz von fünf Haltepunkten bis gegen Mitternacht durch die Stadt  chauffiert werden. „Ich habe den Verdacht“, so Stadtrat Imholz ein wenig augenzwinkernd, „dass es auch ein paar Autobegeisterte gibt, die heute nur kommen, um Oldtimer zu fahren und weniger um sich Kunst und Kultur zu gönnen. Da wäre mein Rat: Sie können ja den Schwerpunkt auf die Autos setzen, und trotzdem bei der Kunst mal reinschauen. Es lohnt sich in jedem Fall, es erweitert natürlich auch den persönlichen Horizont“, wobei er aber zugab, als man ihn mit einem Senator-Oldtimer abholte, doch lieber den längeren Fahrtweg zum SAM gewählt zu haben. Er wolle heute Abend all die Stationen besuchen, die er beim letzten Mal nicht geschafft habe, so der Kulturdezernent.

Kulturdezernent Alexander Imholz: "Suchen Sie sich etwas aus, übernehmen Sie sich nicht, erholen Sie sich zwischendrin!". Im Hintergrund der PopJazzChor Wiesbaden. © Foto: Diether v. Goddenthow
Kulturdezernent Alexander Imholz: „Suchen Sie sich etwas aus, übernehmen Sie sich nicht, erholen Sie sich zwischendrin!“. Im Hintergrund der PopJazzChor Wiesbaden. © Foto: Diether v. Goddenthow

Auch seien wieder neue Teilnehmer hinzugekommen, etwa das Schloss Freudenberg, das MI, eine Mischung aus Restaurant und Kunstgalerie, oder auch der Berufsverband der Künstler (BBK) in seinen neuen Räumen in der Nerostrasse. Aber es seien einfach so viele Orte, mit dem Nassauischen Kunstverein und dem Bellevuesaal und den vielen anderen, die Jahr für Jahr mit neuen Ausstellungen am Start sind, dass es gar nicht alles zu schaffen sei. „Also suchen Sie sich etwas aus, übernehmen Sie sich nicht, erholen Sie sich zwischendrin“, riet Imholz und empfahl, zwischendurch ein Gläschen Wein für den guten Zweck „Kunstkoffer“ zu trinken. „Wir haben nicht nur ein, sondern mehrere Weingüter mit dabei, die diese Veranstaltung unterstützen. Auch dafür herzlichen Dank!“

Seit Anfang an organisiert und realisiert Erhard Witzel die Kurze Nacht.© Foto: Diether v. Goddenthow
Seit Anfang an organisiert und realisiert Erhard Witzel die Kurze Nacht.© Foto: Diether v. Goddenthow

Erhard Witzel bedankte sich bei der Stadt und allen Beteiligten, und versicherte, dass es ihm auch nach 18 Jahren immer noch Spaß mache, die Kurze Nacht zu organisieren. Auch er empfahl ein wenig für den guten Zweck „zu trinken“. Die Hälfte der Erlöse aus dem Weinkonsum flössen direkt in das Projekt „Kunstkoffer“, so Witzel.

 

 

Für Sabine Philipp, der neuen Direktorin des SAM, ist es die erste "Kurze Nacht der Galerien ..."  © Foto: Diether v. Goddenthow
Für Sabine Philipp, der neuen Direktorin des SAM, ist es die erste „Kurze Nacht der Galerien …“ © Foto: Diether v. Goddenthow

Der Weg sei mitunter schon das Ziel, zumindest ein bisschen, war SAM-Direktorin Sabine Philipp vom Oldtimer-Shuttle-Service besonders angetan, aber auch darüber, was die einzelnen Institutionen und Einrichtungen Wertvolles und Aufsuchenswertes zu bieten hätten. „Im Sam haben wir natürlich auch ein bisschen was zu bieten, etwa die aktuelle Sonderausstellung „Impulse – Nassau im Spannungsfeld der Konfessionen“, warb die Museumsdirektorin.

Oberhalb vom SAM, im Restaurant Lumen, hatte im Obergeschoss die GALERIE H22 aus der Herderstrasse 22, zu einem Ausstellungs-Intermezzo von Amador Vallina eingeladen.

AndreaMaria Bresson „Caleidoscope - Drei Partituren" Leben - Tanz - BeWusstSein in der AIDS Hilfe Wiesbaden. © Foto: Diether v. Goddenthow
AndreaMaria Bresson „Caleidoscope – Drei Partituren“
Leben – Tanz – BeWusstSein in der AIDS Hilfe Wiesbaden. © Foto: Diether v. Goddenthow

In Richtung Wilhelmstraße gelangte man in der Karl-Glässing-Str. 5 bei der AIDS Hilfe Wiesbaden im dritten Stockwerk zur Ausstellung von Andrea Maria Bresson „Caleidoscope – Drei Partituren“ Leben – Tanz – BeWusstSein. Einen Teil dieser Ausstellung, die Buddha-Connection,  lag im Dunkeln, und war nur per Taschenlampe bzw. Smartphoneleuchte zu erkunden.

Nur ein paar Schritte weiter in der Wilhelmstrasse 14, zeigte die Lumas Editionsgalerie zumeist großformatige Fotoarbeiten in den Themengruppen   „Ein Himmel voller Blumen“  und  „elements of nature“.

Nassauischer Kunstverein

Isabell Ratzinger, Die Schuhe, 2017. Der Apparat Schuhe zieht zehn Paar Herrenschuhe, die an einem Seil befestigt sind, um zwei Fahrradfelgen. In einer nicht enden wollenden Kreisbewegung verfolgen sie einander ohne ihren Vorläufer je einholen zu können. ... Dieses Werk ist Teil der Ausstellung  bee bee nnz krr müü - der Titel der Ausstellung entstammt der Ursonate von Kurt Schwitters. Nur aus einzelnen Lauten bestehend ist das Gedicht ein Sinnbild für die Destruktion vorherrschender Sinngebung und bürgerlicher Ordnung um 1918. © Foto: Diether v. Goddenthow
Isabell Ratzinger, Die Schuhe, 2017. Der Apparat Schuhe zieht zehn Paar Herrenschuhe, die an einem Seil befestigt sind, um zwei Fahrradfelgen. In einer nicht enden wollenden Kreisbewegung verfolgen sie einander ohne ihren Vorläufer je einholen zu können. … Dieses Werk ist Teil der Ausstellung bee bee nnz krr müü – der Titel der Ausstellung entstammt der Ursonate von Kurt Schwitters. Nur aus einzelnen Lauten bestehend ist das Gedicht ein Sinnbild für die Destruktion vorherrschender Sinngebung und bürgerlicher Ordnung um 1918. © Foto: Diether v. Goddenthow

Im   Nassauischen Kunstverein, Wilhelmstr. 15, wurden die Besucher gefordert mit der aktuellen Gemeinschafts-Ausstellung „Rinnzekete bee bee nnz krr müü“ von Leda Bourgogne / Ryan Cullen / Diogo Duda / Beate Engl / FORT / Daniel Kemeny / Ulrike Königshofer / Tobias Krämer / Hanne Lippard / Isabell Ratzinger.

Beim Projekt FREEDOM & INDEPENDENCE hinterfragt Bjørn Melhus in experimentellen Science-Fiction-Kurzfilmen Ideologien eines religiös geprägten Kapitalismus. Ideen und Zitate der selbsternannten objektivistischen Philosophin und Schriftstellerin Ayn Rand werden dabei mit evangelikalen Inhalten US-amerikanischer Mainstream-Filme konfrontiert.

Corpse Flowers. Gerrit Frohne-Brinkmann ist der zehnte Stipendiat des von der Landeshauptstadt Wiesbaden und dem Nassauischen Kunstverein Wiesbaden ins Leben gerufenen Stipendiums Follow Fluxus – Fluxus und die Folgen. © Foto: Diether v. Goddenthow
Corpse Flowers. Gerrit Frohne-Brinkmann ist der zehnte Stipendiat des von der Landeshauptstadt Wiesbaden und dem Nassauischen Kunstverein Wiesbaden ins Leben gerufenen Stipendiums Follow Fluxus – Fluxus und die Folgen. © Foto: Diether v. Goddenthow

Ein weiterer Schwerpunkt sind im 3. OG die lebensgroßen Keramiknachbildungen riesiger Blüten von verschiedenen Corpse Flowers, landläufig als fleischfressende Pflanzen bekannt, von Gerrit Frohne-Brinkmann, dem zehnten Fluxus-Stipendiaten Wiesbadens. Ihr künstlich erzeugter Verwesungs-Hautgout ist nicht zu verfehlen, und wem dies nicht auf den Magen schlug, konnte  sich vor der dreistöckigen Altbauvilla an Wiesbadens Prachtstrasse mit „Fluxus-Burgern“ ,„bee-bee-Spezials“ und „Pulled Pork Swadwiches“ stärken,  dazu vielleicht noch ein Gläschen Riesling vom „Weingut Prinz von Hessen“ für den guten Zweck schlürfen.

Heizung von Albert Niemann.© Foto: Diether v. Goddenthow
Heizung von Albert Niemann.© Foto: Diether v. Goddenthow

Auf allen Etagen helfen an diesem Abend (Kunst-)Studentinnen aus Koblenz, Mainz, Frankfurt und Wiesbaden, Besuchern fachkundig, Kunstwerke auf den Raumplänen zu identifizieren und die dazu gehörenden Beschreibungen im Begleitskript zu finden.

Vom NKV aus haben Besucher geographisch die Wahl, entweder die Wilhelmstrasse in Richtung Friedrich-Ebert-Allee zum Museum Wiesbaden zu marschieren oder  retour wieder zum Marktplatz zu laufen, um am dortigen Shuttle-Halt ein Oldtimer-„Taxi“ zu den Galerien in der Taunusstrasse, etwa zu Rother Winter, G 21 oder zum BBK in der Nerostrasse, zu besteigen.

Die Oldtimer rollen an, hier an der SAM-Haltestelle. © Foto: Diether v. Goddenthow
Die Oldtimer rollen an, hier an der SAM-Haltestelle. © Foto: Diether v. Goddenthow

Am SAM Oldtimer-Halt warten Scharen Kulturinteressierter auf „ihren“ Oldtimer-Favoriten. Die Auswahl der bejahrten Fahrzeuge ist riesig. Es gibt praktisch alle Marken. Selbst ein VW-Bus-Krankenwagen aus den 60ern ist dabei. Und für den, der eben nicht einen Rolls Royce, Porsche, Mustang, Jaguar, Mercedes, Opel-Senator, BMW & Co ergattert, kann auch eine  Fahrt im Gogo-Mobil unvergesslich bleiben, insbesondere mi Fall längerer Knie.

Am Shuttle-Halt Taunusstrasse-/Ecke Röderstrasse neben der Galerie Rother-Winter herrscht reger Betrieb.

Impression aus der Galerie Rother Winter. © Foto: Diether v. Goddenthow
Impression aus der Galerie Rother Winter. © Foto: Diether v. Goddenthow

Drangvolle Enge auch in der Galerie Rother Winter. Diese  präsentiert Skulpturen von René Dantes und Gemälde von Otto Ritschl ihrer neuesten Ausstellung, und kredenzt zur Verkostung feine Weine  des Hauses Georg Müller Stiftung aus Hattenheim, zudem vielen bekannt für den Kunstkeller.

Über den idyllischen Hinterhof mit Kuh und Yucca palmen geht's rechts die Steintreppe zum Ausstellungsraum hoch. © Foto: Diether v. Goddenthow
Über den idyllischen Hinterhof mit Kuh und Yucca palmen geht’s rechts die Steintreppe zum Ausstellungsraum hoch. © Foto: Diether v. Goddenthow

Besonders stimmungsvoll begrüßt die Hinterhauskulisse der BBK SCHAUstelle in der Nerostrasse 32 die nachtschwärmenden Besucher. Nur eine recht angejährte, schmale Steintreppe führt empor zum großen Ausstellungsraum.

14 Künstlerinnen des Berufsverband Bildender Künstlerinnen und Künstler Wiesbaden e.V. zeigen hier  Werke ihrer neuesten Ausstellung mit der an die Besucher gerichteten Fragen „WAS SEHEN SIE?“.

BBK Schaustelle in der Nerostrasse 32.  © Foto: Diether v. Goddenthow
BBK Schaustelle in der Nerostrasse 32. © Foto: Diether v. Goddenthow

 

Inspiriert von dieser Frage decken die gezeigten Werke ein breites Spektrum ab. Das Flüchtige soll sichtbar gemacht werden, bis hin zur Frage: „Was sehe ich, wenn ich nichts (mehr) sehe?“. Weitere Schwerpunkte beschäftigen sich mit dem „Leben als Bühnenstück“, „Authentizität“, „Relevanz“ usw.

In der Taunusstrasse 19 lädt die GALERIE 21 ein zu „Wir sammeln, was wir lieben“. Gezeigt werden zeitgenössische Positionen origineller Künstler aus dem In- und Ausland

G21, gallery in der Taunusstrasse 19. © Foto: Diether v. Goddenthow
G21, gallery in der Taunusstrasse 19. © Foto: Diether v. Goddenthow

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Kunst Schäfer in der Faulbrunnenstrasse 11 präsentiert in der Ausstellungshalle unter „Doppelspiel“ zwei Ausstellungen von Anna Flores und Ralf Bohnenkamp, und in der Studiogalerie: „Secret terrain“.

Impression Kunst Schäfer in der Faulbrunnenstrasse 11. © Foto: Diether v. Goddenthow
Impression Kunst Schäfer in der Faulbrunnenstrasse 11. © Foto: Diether v. Goddenthow

Vor der Galerie malt Aktionskünstler Bernd Schneider auf einer Endlosrolle Bilder am „Fließband“ und kommt mit den Leuten ins Gespräch.

Aktionskünstler Bernd Schneider malt unaufhörlich auf eine Endlosrolle vor der Galerie Kunst Schäfer in der Faulbrunnenstrasse. © Foto: Diether v. Goddenthow
Aktionskünstler Bernd Schneider malt unaufhörlich auf eine Endlosrolle vor der Galerie Kunst Schäfer in der Faulbrunnenstrasse. © Foto: Diether v. Goddenthow

Zwei Häuser neben Kunst Schäfer gelegen, präsentiert die IG Galerien im Kunstraum Faulbrunnenstraße Wolfgang Gemmers Ausstellung „blingbling“.

Kunstraum der Interessengemeinschaft der Galerien (IG Galerien)  in der Faulbrunnenstrasse. © Foto: Diether v. Goddenthow
Kunstraum der Interessengemeinschaft der Galerien (IG Galerien) in der Faulbrunnenstrasse. © Foto: Diether v. Goddenthow

Im Museum Wiesbaden haben  alle aktuellen  Ausstellungen geöffnet. Zu den Highlights zählen „Frühe Bilder“ von Gerhard Richter.  Die kürzlich eröffnete  Überblicksausstellung  „Von Beckmann bis Jawlensky – Die Sammlung Frank Brabant“,  „Pilze – Nahrung, Gift und Mythen“ sowie  „Orchideen“.
Gegen 19 Uhr findet die Präsentation der Ergebnisse des Kooperationsprojekts #shortnight statt. „Arbeiten der Leistungskurse Kunst der Oranienschule Wiesbaden treten in den Dialog mit Werken der ständigen Sammlungen des Museums Wiesbaden“.
Gegen 21.30 Uhr tritt ein zweites Mal der PopJazzChor Wiesbaden auf. Es herrscht Hochbetrieb, auch  am Stand von Weingut Schloß Vollrads.

Mehr Stationen sind an diesem Abend nicht zu schaffen.
Alles „endet“ im  Bellevue-Saal, in der Wilhelmstrasse 32. Vor dem Hintergrund der Ausstellungen von Heiko Sievers „together“ und Konstantin Voit „Konzeptkunst/Zeichnung/Malerei“ steigt gegen 23.30 Uhr zur Krönung der „Kurzen Nacht“ das  Abschlussfest.

Die Abschlussfete der Kurzen Nacht fand im Bellevue-Saal in der Wilhelmhelmstrasse 32 statt ab 23.30 Uhr.  © Foto: Diether v. Goddenthow
Die Abschlussfete der Kurzen Nacht fand im Bellevue-Saal in der Wilhelmhelmstrasse 32 statt ab 23.30 Uhr.
© Foto: Diether v. Goddenthow

Alle teilnehmenden Galerien und Museen, sowie Infos zum Rollenden Museum, finden Sie  unter http://www.kurze-nacht.de/,

Vormerken:  19. Kurze Nacht der Galerien und Museen in Wiesbaden wieder im April 2019.

Galerie Rother Winter wieder mit hochkarätiger Jahresabschluss-Ausstellung ab 28.Nov. 2017

René Dantes, Natura, 2010, Cortenstahl, Breite 72 cm
René Dantes, Natura, 2010, Cortenstahl, Breite 72 cm

Die Galerie Rother Winter setzt ihre Tradition fort: Auch in diesem Jahr bereitet sie zum Jahresende wieder eine hochkarätige Ausstellung MEISTERWERKE V mit ausgewählten Werken bekannter Künstler vor. Zu deren Vernissage laden die Galeristinnen Christine Rother-Ulrich und Elvira Mann-Winter am 25. November 2017 von 18 bis 20 Uhr herzlich in ihre Galerieräume Taunusstraße 52, Wiesbaden ein:

MEISTERWERKE  V mit Gemälden und Skulpturen von:
Emil Nolde, Meer mit Dampfer, ca. 1945-48, Aquarell und Tusche auf Japanpapier, 24 x 21 cm
Emil Nolde, Meer mit Dampfer, ca. 1945-48, Aquarell und Tusche auf Japanpapier, 24 x 21 cm

Eugen Batz, Hubert Berke, Lore Bert, Michael Burges, Karl Fred Dahmen, René Dantes, Karl Otto Götz, Adolph Gottlieb, Günter Grass, Hans Hartung, Peter Herkenrath, Karl Korab, Giovanni Manfredini, François Morellet, Emil Nolde, Otto Piene, Fabrizio Plessi, Werner Pokorny, Otto Ritschl, Bernard Schultze, Pierre Soulages, Siegward Sprotte, Jan Voss, Silvia Willkens, Bernd

Zimmer.
Die Ausstellung läuft vom 28. November bis 21. Dezember 2017 und vom 16. Januar bis 3. Februar 2018.
Die Öffnungszeiten sind:
Dienstag – Freitag                        11 – 18 Uhr
Samstag                                              12 – 16 Uhr

GALERIE ROTHER WINTER
Taunusstr. 52
65183 Wiesbaden
Tel. +49 611 379967
info@rother-winter.de
www.rother-winter.de

Miriam Vlaming mit „No Time For Crying“ vom 9.09. bis 14.10.2017 in der Galerie Rother Winter Wiesbaden

Big Girl drifting, 2016, Eitempera auf Leinwand, 190 x 210 cm © GALERIE ROTHER WINTER
Big Girl drifting, 2016, Eitempera auf Leinwand, 190 x 210 cm © GALERIE ROTHER WINTER

Die Wiesbadener Galerie Rother Winter lädt ein zur neuen Ausstellung „No Time For Crying“ mit Gemälden von Miriam Vlaming am Samstag, den 9. September 2017, 18:00 bis 20:00 Uhr, in ihre Galerieräume Taunusstraße 52, Wiesbaden.

Classroom, 2010, Eitempera auf Leinwand, 180 x 200 cm © GALERIE ROTHER WINTER
Classroom, 2010, Eitempera auf Leinwand, 180 x 200 cm © GALERIE ROTHER WINTER

Miriam Vlaming, geb. 1971, eine der bedeutenden Vertreterinnen der Neuen Leipziger Schule, studierte an der Leipziger Hochschule für Grafik und Buchkunst bei Arno Rink und schloss ihr Studium als Meisterschülerin Rinks ab.

Seit Beginn ihres Schaffens beschäftigt sich Miriam Vlaming mit der Symbiose von Mensch und Natur. Kennzeichnend für ihre Werke ist dabei die Verschmelzung der Leinwandprotagonisten mit der sie umgebenden floralen Ornamentik. Die Künstlerin erhebt die Frage nach der menschlichen Identität und Menschwerdung zum zentralen Thema ihrer Arbeit.

Homeparty, 2016, Eitempera auf Leinwand, 180 x 230 cm © GALERIE ROTHER WINTER
Homeparty, 2016, Eitempera auf Leinwand, 180 x 230 cm © GALERIE ROTHER WINTER

Im Kerber-Verlag ist im Juli 2017 ein neuer Katalog „Human Nature“ erschienen. Im August 2017 veröffentlichte die Zeitschrift ART einen Artikel über die „Neue Leipziger Schule“, darunter Miriam Vlamings Malerei. Der DuMont ART-Kalender 2018 bildet auf der Titelseite ein Motiv ihrer Malerei ab.

Die Ausstellung läuft vom 9. September bis 14. Oktober 2017.

Unsere Öffnungszeiten sind: Dienstag – Freitag 11 – 18 Uhr, Samstag 12 – 16 Uhr

Ort:
GALERIE ROTHER WINTER
Taunusstr. 52
65183 Wiesbaden
Tel. +49 611 379967
info@rother-winter.de
www.rother-winter.de