Kategorie-Archiv: Deutscher Buchpreis

10 Blind-Date-Lesungen mit Longlist-Autorinnen und -Autoren des Deutschen Buchpreises

Deutscher Buchpreis 2016: Die Leseproben - kostenfrei im Buchhandel erhältlich. Siehe Landkarte der Buchhandlungen © Börsenverein des deutschen Buchhandels
Deutscher Buchpreis 2016: Die Leseproben – kostenfrei im Buchhandel erhältlich. Siehe Landkarte der Buchhandlungen © Börsenverein des deutschen Buchhandels

Die Longlist des Deutschen Buchpreises bei Blind-Date-Lesungen

Blind-Date-Lesungen mit Longlist-Autorinnen und -Autoren des Deutschen Buchpreises / Zehn Lesungen in Deutschland und Luxemburg / Über 270 Bewerbungen von Buchhandlungen
Zum Deutschen Buchpreis finden Lesungen der besonderen Art statt: An zehn Veranstaltungsorten lesen Autorinnen und Autoren aus ihren Romanen vor, die auf der Longlist des Deutschen Buchpreises 2016 stehen. Wie bei einem Blind Date wissen die Besucher der Veranstaltung vorher nicht, wer sie erwartet: Erst vor Ort wird der Überraschungsgast vorgestellt. Welche Romane für den Deutschen Buchpreis nominiert sind, ist unter www.deutscher-buchpreis.de nachzulesen.
Mitgliedsbuchhandlungen des Börsenvereins konnten sich im Vorfeld als Veranstaltungsort bewerben. Aus mehr als 270 Bewerbungen wurden acht Buchhandlungen ausgelost, die von den Autorinnen und Autoren besucht werden. Die Deutsche Bank Stiftung, Förderer des Deutschen Buchpreises, und das Goethe-Institut Luxemburg richten ebenfalls jeweils eine Lesung aus.
Die Blind-Date-Lesungen:
6. September 2016, 20 Uhr
Lesezeichen
33824 Werther (Westf.)

Ravensberger Straße 41
Tel.: 05203 / 88 44 63
7. September 2016, 20 Uhr
Buch + Kunst Ulenhus
26871 Papenburg

Hauptkanal links 33
Tel.: 04961 / 25 78
13. September 2016, 19 Uhr
Buchhandlung Bornhofen
64579 Gernsheim

Magdalenastraße 55
Tel.: 06258 / 42 42
Veranstaltungsort:
Stadthalle Gernsheim
Georg-Schäfer-Platz 1
64579 Gernsheim
15. September 2016, 19:30 Uhr
Buch in STAdtBergEN
86391 Stadtbergen

Bismarckstraße 36
Tel.: 0821 / 44 49 63 73
15. September 2016, 20 Uhr
Buchlounge Zehlendorf
14169 Berlin

Clayallee 343
Tel.: 030 / 80 90 85 30
15. September 2016, 19:30 Uhr
Bücherstube St. Augustin
53757 St. Augustin

Alte Heerstraße 60
Tel.: 02241 / 148 42 84
Veranstaltungsort:
Hochschule
Grantham-Allee 20
53757 Sankt Augustin
16. September 2016, 19 Uhr
Deutsche Bank Stiftung
60325 Frankfurt am Main

Taunusanlage 12
E-Mail.: office.dbstiftung@db.com
16. September 2016, 19:30 Uhr
Vogtländische Buchhandlung
08468 Reichenbach

Zenkergasse 2
Tel.: 03765 / 13 043
17. September 2016, 18 Uhr
BuchLandung – Lesen am See
88662 Überlingen

Jakob Kessenring Str. 38
Tel.: 07551 / 94 56 515
Veranstaltungsort:
Theatersaaal des Augustinums
Mühlbachstraße 2
88662 Überlingen.
22. September 2016, 19 Uhr
Goethe-Institut Luxemburg
Institut Pierre Werner

2160 Luxemburg
28, rue Münster
Tel.: +352 49 04 43 73
Der Deutsche Buchpreis wird von der Börsenverein des Deutschen Buchhandels Stiftung vergeben. Förderer des Deutschen Buchpreises ist die Deutsche Bank Stiftung, weitere Partner sind zudem die Frankfurter Buchmesse und die Stadt Frankfurt am Main. Die Deutsche Welle unterstützt den Deutschen Buchpreis bei der Medienarbeit im In- und Ausland.

Deutscher Buchpreis 2016: Jury nominiert 20 Romane

Juroren (V.l.n.r.): Sabine Vogel, Christoph Schröder, Lena Bopp, Susanne Jäggi, Thomas Andre, Berthold Franke, Najem Wali. Foto: © Claus Setzer
Juroren (V.l.n.r.): Sabine Vogel, Christoph Schröder, Lena Bopp, Susanne Jäggi, Thomas Andre, Berthold Franke, Najem Wali. Foto: © Claus Setzer

Longlist heute veröffentlicht / 178 Titel waren in der Auswahl / Shortlist wird am 20. September veröffentlicht

Die nominierten Titel für den Deutschen Buchpreis 2016 stehen fest: Die Jury hat 20 Romane für die Longlist ausgewählt. Die sieben Jurymitglieder haben seit Ausschreibungsbeginn 178 Titel gesichtet, die zwischen Oktober 2015 und dem 20. September 2016 erschienen sind oder noch erscheinen.

Jurysprecher Christoph Schröder (freier Kritiker): „Der Jahrgang 2016 ist ein ausgezeichneter Jahrgang. Die diesjährige Longlist zeigt die große Bandbreite von Schreibweisen und Themen in der deutschsprachigen Gegenwartsliteratur auf: vom Entwurf gewagter literarischer Dystopien über die Darstellung der Sehnsucht nach Aufbrüchen in neue Lebenswelten, die Auflehnung gegen die alltägliche Zwangsläufigkeit bis hin zu biografischen Selbstvergewisserungen, die Erlebtes in Romanform neu erfinden. Die sprachliche Vielfalt, mit der die Autorinnen und Autoren sich ihren Stoffen nähern, ist groß. Vor der klassischen Erzählung herrscht hier ebenso wenig Scheu wie vor der überbordenden, von Humor befeuerten experimentellen Sprachlust. In ihrer jeweiligen Darstellungsform reflektieren und verarbeiten die nominierten Romane immer auch gesellschaftliche Zustände. Wir hatten Spaß dabei, uns durch die Einreichungen zu arbeiten.“

Die nominierten Romane (in alphabetischer Reihenfolge):

  • Akos Doma: Der Weg der Wünsche (Rowohlt Berlin, August 2016)
  • Gerhard Falkner: Apollokalypse (Berlin Verlag, September 2016)
  • Ernst-Wilhelm Händler: München (S. Fischer, August 2016)
  • Reinhard Kaiser-Mühlecker: Fremde Seele, dunkler Wald (S. Fischer, August 2016)
  • Bodo Kirchhoff: Widerfahrnis (Frankfurter Verlagsanstalt, September 2016)
  • André Kubiczek: Skizze eines Sommers (Rowohlt Berlin, Mai 2016)
  • Michael Kumpfmüller: Die Erziehung des Mannes (Kiepenheuer & Witsch, Februar 2016)
  • Katja Lange-Müller: Drehtür (Kiepenheuer & Witsch, August 2016)
  • Dagmar Leupold: Die Witwen (Jung und Jung, September 2016)
  • Sibylle Lewitscharoff: Das Pfingstwunder (Suhrkamp, September 2016)
  • Thomas Melle: Die Welt im Rücken (Rowohlt Berlin, August 2016)
  • Joachim Meyerhoff: Ach, diese Lücke, diese entsetzliche Lücke (Kiepenheuer & Witsch, November 2015)
  • Hans Platzgumer: Am Rand (Paul Zsolnay, Februar 2016)
  • Eva Schmidt: Ein langes Jahr (Jung und Jung, Februar 2016)
  • Arnold Stadler: Rauschzeit (S. Fischer, August 2016)
  • Peter Stamm: Weit über das Land (S. Fischer, Februar 2016)
  • Michelle Steinbeck: Mein Vater war ein Mann an Land und im Wasser ein Walfisch (Lenos, März 2016)
  • Thomas von Steinaecker: Die Verteidigung des Paradieses (S. Fischer, März 2016)
  • Anna Weidenholzer: Weshalb die Herren Seesterne tragen (Matthes & Seitz Berlin, August 2016)
  • Philipp Winkler: Hool (Aufbau, September 2016)

Der Jury für den Deutschen Buchpreis 2016 gehören neben Christoph Schröder an: Thomas Andre (Hamburger Abendblatt), Lena Bopp (Frankfurter Allgemeine Zeitung), Berthold Franke (Goethe-Institut Prag), Susanne Jäggi (Librium Bücher, Baden), Sabine Vogel (Berliner Zeitung) und Najem Wali (Autor und Kritiker, Berlin).

Im nächsten Schritt wählen die Juroren aus den Titeln der Longlist sechs Titel für die Shortlist aus, die am 20. September 2016 veröffentlicht wird. Erst am Abend der Preisverleihung erfahren die sechs Autorinnen und Autoren, an wen von ihnen der Deutsche Buchpreis geht. Der Preisträger oder die Preisträgerin erhält ein Preisgeld von 25.000 Euro; die fünf Finalisten erhalten jeweils 2.500 Euro.

Der Deutsche Buchpreis wird von der Börsenverein des Deutschen Buchhandels Stiftung vergeben. Förderer des Deutschen Buchpreises ist die Deutsche Bank Stiftung, weitere Partner sind zudem die Frankfurter Buchmesse und die Stadt Frankfurt am Main. Die Deutsche Welle unterstützt den Deutschen Buchpreis bei der Medienarbeit im In- und Ausland.

Die Preisverleihung findet am 17. Oktober 2016 zum Auftakt der Frankfurter Buchmesse im Kaisersaal des Frankfurter Römers statt. Interessierte können die Preisverleihung per Live-Stream unter http://www.deutscher-buchpreis.de/ mitverfolgen. Deutschlandfunk und Deutschlandradio Kultur übertragen die Preisverleihung im Rahmen von „Dokumente und Debatten“ im Digitalradio und als Livestream im Internet unter http://www.deutschlandradio.de/.

Deutscher Buchpreis 2016: Die Leseproben - kostenfrei im Buchhandel erhältlich. Siehe Landkarte der Buchhandlungen © Börsenverein des deutschen Buchhandels
Deutscher Buchpreis 2016: Die Leseproben – kostenfrei im Buchhandel erhältlich. Siehe Landkarte der Buchhandlungen © Börsenverein des deutschen Buchhandels

Anlässlich der Nominierung der Longlist-Titel erscheint das Buch „Die Longlist 2016 – Leseproben“, herausgegeben vom Fachmagazin Börsenblatt im Verlag der MVB Marketing- und Verlagsservice des Buchhandels GmbH, einer Wirtschaftstochter des Börsenvereins. Darin werden Leseproben und Hintergrundinformationen zu den nominierten Romanen veröffentlicht. Es ist ab kommender Woche im Buchhandel verfügbar. In welchen Buchhandlungen das Lesebuch erhältlich ist, zeigt eine interaktive Karte in der Buchhandels-Suchmaschine https://vorsichtbuch.de/#buchhandlung-finden

Das deutschlandweite Onlineradio detektor.fm hat die Leseproben vertont. Ab heute sind Hörproben der 20 Longlist-Titel unter https://detektor.fm/themen/deutscher-buchpreis abrufbar. Sie sind zudem über die detektor.fm-App auf fast allen mobilen Endgeräten nutzbar. Ab dem 23. August präsentiert der Radiosender täglich von Montag bis Freitag jeweils einen Longlist-Titel um 10.15 Uhr in der Sendung „Am Vormittag“ und um 17.40 Uhr in der Sendung „Der Tag“.

Ab dem 23. August stellen sechs Literaturblogs als „Die Buchpreisblogger“ die nominierten Titel vor. Die Blogger lesen die 20 Bücher der Longlist, stellen sie zur Diskussion, bieten Hintergrundinformationen und kritische Debattenbeiträge. Zusammengeführt werden die Blogs auf der Facebook-Seite des Deutschen Buchpreises https://www.facebook.com/DeutscherBuchpreis und unter dem Hashtag https://twitter.com/hashtag/dbp16.

Deutscher Buchpreis 2016: Lesebuch zur Longlist in vielen Buchhandlungen kostenlos erhältlich!

Deutscher Buchpreis 2016: Die Leseproben  - kostenfrei im Buchhandel erhältlich. Siehe Landkarte der Buchhandlungen  © Börsenverein des deutschen Buchhandels
Deutscher Buchpreis 2016: Die Leseproben – kostenfrei im Buchhandel erhältlich. Siehe interaktive Landkarte der Buchhandlungen © Börsenverein des deutschen Buchhandels

20 Romane, ein Preis, ein Lesebuch: Morgen wird die Longlist mit den nominierten Titeln für den Deutschen Buchpreis 2016 veröffentlicht. Das Buch „Die Longlist 2016 – Leseproben“ bietet einen Überblick über die diesjährigen Kandidaten. Es beinhaltet Auszüge aus den Romanen und Hintergrundinformationen zu den Autorinnen und Autoren und ist ab kommender Woche in vielen Buchhandlungen kostenlos erhältlich. Herausgegeben wird es vom Fachmagazin Börsenblatt im Verlag der MVB Marketing- und Verlagsservice des Buchhandels GmbH, einer Wirtschaftstochter des Börsenvereins.

Der Deutsche Buchpreis wird von der Börsenverein des Deutschen Buchhandels Stiftung vergeben. Förderer des Deutschen Buchpreises ist die Deutsche Bank Stiftung, weitere Partner sind zudem die Frankfurter Buchmesse und die Stadt Frankfurt am Main. Die Deutsche Welle unterstützt den Deutschen Buchpreis bei der Medienarbeit im In- und Ausland.

In welchen Buchhandlungen das Lesebuch erhältlich ist, zeigt eine interaktive Karte in der Buchhandels-Suchmaschine www.buchhandlung-finden.de. Sie ist ein Angebot von Vorsicht Buch!, der Kampagne der deutschen Buchbranche. Alle Titel der Longlist werden ab morgen auch auf der Gemeinschaftsplattform der Buchbranche buchhandel.de in einem eigenen Themenbereich vorgestellt.

Deutscher Buchpreis 2016: Cécile Schortmann moderiert Preisverleihung im Frankfurter Römer

Cecile Schortmann. © hr Foto: Ben_Knabe
Cecile Schortmann. © hr Foto: Ben_Knabe

Der Deutsche Buchpreis bekommt eine neue Moderatorin: Künftig führt Cécile Schortmann durch die Preisverleihung im Kaisersaal des Frankfurter Römers. Sie folgt damit auf Gert Scobel, der von Anfang an seit 2005 die Preisverleihung moderiert hat.

„Die literarische Mischung des Deutschen Buchpreises setzt sich jedes Jahr neu zusammen. Wir sind sehr dankbar, dass Gert Scobel über all die Jahre, sensibel in der Annäherung an den jeweiligen Autor und die nominierten Romane, der Buchpreisverleihung eine besondere Prägung gegeben hat. Mit Cécile Schortmann haben wir eine würdige Nachfolgerin gewonnen, und wir freuen uns auf ihre Ideen für die Buchpreisverleihung“, sagt Heinrich Riethmüller, Vorsteher des Börsenvereins des Deutschen Buchhandels.

Die Journalistin Cécile Schortmann moderiert für den Hessischen Rundfunk das TV-Magazin „Hauptsache Kultur“ und Sondersendungen u.a. zur Frankfurter Buchmesse und zur documenta. Seit 2008 ist sie Moderatorin des 3sat-Magazins Kulturzeit.

Der Siegertitel für den Deutschen Buchpreis wird nach einem mehrstufigen Auswahlverfahren gekürt. Nächste Woche erscheint am 23. August die 20 Titel umfassende Longlist. Daraus wählen die Juroren sechs Titel für die Shortlist, die am 20. September 2016 veröffentlicht wird. Erst am Abend der Preisverleihung erfahren die sechs Nominierten, wer von ihnen den Deutschen Buchpreis gewonnen hat. Die Preisverleihung findet am 17. Oktober zum Auftakt der Frankfurter Buchmesse im Kaisersaal des Frankfurter Römers statt.

buchpreis2016.logoDer Deutsche Buchpreis wird von der Börsenverein des Deutschen Buchhandels Stiftung vergeben. Förderer des Deutschen Buchpreises ist die Deutsche Bank Stiftung, weitere Partner sind zudem die Frankfurter Buchmesse und die Stadt Frankfurt am Main. Die Deutsche Welle unterstützt den Deutschen Buchpreis bei der Medienarbeit im In- und Ausland.

 

156 Romane für Deutschen Buchpreis 2016 eingereicht 98 Verlage aus Deutschland, Österreich und der Schweiz beteiligt

156 Romane für Deutschen Buchpreis 2016 eingereicht
98 Verlage aus Deutschland, Österreich und der Schweiz beteiligt / Christoph Schröder ist Sprecher der Jury / Preisverleihung am 17. Oktober 2016 im Kaisersaal des Frankfurter Römers

Knapp einhundert deutschsprachige Verlage schicken ihre Kandidaten ins Rennen für den Deutschen Buchpreis 2016: 98 Verlage haben in diesem Jahr insgesamt 156 Romane eingereicht. 72 Verlage kommen aus Deutschland, 13 aus Österreich und 13 aus der Schweiz. Ihre Titel sind nun in der Auswahl für den deutschsprachigen „Roman des Jahres“ 2016.

Von den vorgeschlagenen Titeln stammen 89 aus dem aktuellen Frühjahrsprogramm, 53 weitere werden im Herbst auf den Markt kommen. 14 Titel sind bereits im vergangenen Herbst erschienen. Jeder Verlag kann maximal zwei Titel für den Deutschen Buchpreis einreichen. Darüber hinaus können bis zu fünf weitere Titel empfohlen werden. Die Empfehlungsliste umfasst dieses Jahr 84 Romane. Daraus können die Juroren weitere Titel beim Auswahlprozess anfordern.

Bei ihrer ersten gemeinsamen Sitzung haben die Jury-Mitglieder Christoph Schröder (freier Kritiker, Frankfurt) als ihren Sprecher bestimmt. Der Jury gehören außerdem an: Thomas Andre (Hamburger Abendblatt), Lena Bopp (Frankfurter Allgemeine Zeitung), Berthold Franke (Goethe-Institut Prag), Susanne Jäggi (Librium Bücher, Baden), Sabine Vogel (Berliner Zeitung) und
Najem Wali (Autor und Kritiker, Berlin).

Die Jury kürt den Siegertitel in einem mehrstufigen Auswahlverfahren. Am 23. August 2016 erscheint die 20 Titel umfassende Longlist. Daraus wählen die Juroren sechs Titel für die Shortlist, die am 20. September 2016 veröffentlicht wird. Erst am Abend der Preisverleihung erfahren die sechs Autoren, wer von ihnen den Deutschen Buchpreis gewonnen hat.

Der Deutsche Buchpreis wird von der Börsenverein des Deutschen Buchhandels Stiftung vergeben. Förderer des Deutschen Buchpreises ist die Deutsche Bank Stiftung, weitere Partner sind zudem die Frankfurter Buchmesse und die Stadt Frankfurt am Main. Die Deutsche Welle unterstützt den Deutschen Buchpreis bei der Medienarbeit im In- und Ausland.
Informationen zum Deutschen Buchpreis 2016 können abgerufen werden unter www.deutscher-buchpreis.de

Deutscher Buchpreis 2015 an Frank Witzel „Die Erfindung der Roten Armeefraktion (….)“

Logo_dbp-280Gestern Abend wurde der Deutsche Buchpreis im Frankfurter Römer an Frank Witzel für seinen Roman Die Erfindung der Roten Armee Fraktion durch einen manisch-depressiven Teenager im Sommer 1969 (Matthes & Seitz Berlin) in Frankfurt verliehen.

 

Die Begründung der Jury:
„Frank Witzels Werk ist ein im besten Sinne maßloses Romankonstrukt. Erzählt wird die Geschichte eines Jungen aus der hessischen Provinz, der sich im Alter von dreizehneinhalb auf der Schwelle zum Erwachsenwerden befindet. In diese Geschichte eingewoben ist das politische Erwachen der alten Bundesrepublik, die beginnt, sich vom Muff der unmittelbaren Nachkriegszeit zu befreien. Diese Ära des Umbruchs wird heraufbeschworen in disparaten Episoden, die unterschiedlichste literarische Formen durchspielen, vom inneren Monolog über die Action-Szene oder das Gesprächsprotokoll bis zum philosophischen Traktat. Der Roman ist in seiner Mischung aus Wahn und Witz, formalem Wagemut und zeitgeschichtlicher Panoramatik einzigartig in der deutschsprachigen Literatur. Frank Witzel begibt sich auf das ungesicherte Terrain eines spekulativen Realismus. Mit dem Deutschen Buchpreis wird ein genialisches Sprachkunstwerk ausgezeichnet, das ein großer Steinbruch ist, ein hybrides Kompendium aus Pop, Politik und Paranoia.“

Der Jury für den Deutschen Buchpreis 2015 gehören an: Markus Hinterhäuser (Wiener Festwochen), Rolf Keussen (Mayersche Droste, Düsseldorf), Ursula Kloke (Botnanger Buchladen, Stuttgart), Claudia Kramatschek (freie Kritikerin), Ulrike Sárkány (Norddeutscher Rundfunk), Christopher Schmidt (Süddeutsche Zeitung) und Bettina Schulte (Badische Zeitung).

„Der Deutsche Buchpreis und sein Findungsverfahren rücken nicht nur den eigentlichen Preisträger in den Mittelpunkt, sondern vielmehr eine ganze Reihe von Büchern, die sonst nicht diese Aufmerksamkeit der Leser erhalten hätten. Jeder, der sich für Bücher interessiert, wird neugierig gemacht, weil nicht nur ein einzelner Rezensent über ein Buch urteilt, sondern weil sich eine Gruppe von sieben kundigen und lesebegeisterten Kritikern und ausgewiesenen Fachleuten durch die wichtigen Neuerscheinungen der letzten Monate gelesen hat. Die Long- und Shortlist sind Destillate dieses Diskussions- und Meinungsbildungsprozesses. Und das Endergebnis, die Wahl des Romans des Jahres, rückt dabei ein Buch ins Rampenlicht, ohne die anderen vergessen zu machen“, sagt Heinrich Riethmüller, Vorsteher des Börsenvereins des Deutschen Buchhandels.

Frank Witzel hat sich durchgesetzt gegen: Jenny Erpenbeck (Gehen, ging, gegangen, Knaus), Rolf Lappert (Über den Winter, Carl Hanser), Inger-Maria Mahlke (Wie Ihr wollt, Berlin Verlag), Ulrich Peltzer (Das bessere Leben, S. Fischer) und Monique Schwitter (Eins im Andern, Droschl)

Er erhält ein Preisgeld von 25.000 Euro; die fünf Finalisten erhalten jeweils 2.500 Euro. Der Preisträger wurde in mehreren Auswahlstufen ermittelt. Die sieben Jurymitglieder haben 199 Titel gesichtet, die zwischen Oktober 2014 und dem 16. September 2015 erschienen sind. Aus diesen Romanen wurde eine 20 Titel umfassende Longlist zusammengestellt. Daraus haben die Juroren sechs Titel für die Shortlist gewählt.

Mit dem Deutschen Buchpreis 2015 zeichnet die Börsenverein des Deutschen Buchhandels Stiftung zum Auftakt der Frankfurter Buchmesse den deutschsprachigen Roman des Jahres aus. Förderer des Deutschen Buchpreises ist die Deutsche Bank Stiftung, weitere Partner sind zudem die Frankfurter Buchmesse und die Stadt Frankfurt am Main. Die Deutsche Welle unterstützt den Deutschen Buchpreis bei der Medienarbeit im In- und Ausland.

Exklusive englische Übersetzungen von Leseproben der sechs Shortlist-Titel sowie ein englischsprachiges Dossier stehen unter www.new-books-in-german.com bereit.

Neuigkeiten und Geschichten rund um den Buchpreis gibt es auch bei Facebook unter www.facebook.com/DeutscherBuchpreis.

Weitere Informationen und Termine des Preisträgers rund um die Frankfurter Buchmesse können abgerufen werden unter www.deutscher-buchpreis.de.