Kategorie-Archiv: Caricatura Frankfurt

Comicwettbewerb „Welt retten“ – Frankfurter Anne Frank-Bildungsstätte sucht Superheld*innen für heute

Cover_Comicwettbewerb.wNach den sehr erfolgreichen Jugendkunstwettbewerben der vergangenen Jahre schreibt die Bildungsstätte Anne Frank, Frankfurt/Main in diesem Jahr einen bundesweiten Comicwettbewerb zum Thema „Welt retten – Superheld*innen für heute“ aus.

Bewerber*innen jeden Alters können bis zum 3. Mai 2017 einen Strip oder eine Comic-Geschichte einreichen, die eine Seite umfassen soll. Eine Fachjury, zu der namhafte Comiczeichner*innen sowie der F.A.Z.-Redakteur und Genre-Experte Andreas Platthaus gehören, begutachtet und bestimmt die Gewinner*innen in drei Alterskategorien: bis 14 Jahre, 15 bis 19 Jahre, über 20 Jahre.
„Wir sind gespannt auf die Auseinandersetzung junger Künstler*innen mit gesellschaftspolitischen Fragen, auf ihre Ideen von einer ‘guten Welt‘ und ihre Visionen davon, wofür es sich heute zu kämpfen lohnt“, sagt Dr. Meron Mendel, Direktor der Bildungsstätte Anne Frank.
Auch in diesem Jahr gibt es wieder attraktive Preise zu gewinnen – u.a. ein MacBook Pro, eine Reise nach Amsterdam mit einem Besuch des Anne Frank Hauses oder ein Besuch des Comic Salons Erlangen. Ein oder mehrere der prämierten Comics werden Teil des neuen Lernlabors „Anne Frank. Morgen mehr.“ zu Antisemitismus, Rassismus und Diskriminierung in Vergangenheit und Gegenwart, das 2018 in der Bildungsstätte eröffnet wird. Die feierliche Preisverleihung findet am 12. Juni 2017 – dem Geburtstag von Anne Frank – in der Frankfurter Paulskirche im Rahmen des ersten „Anne Frank-Tags“ der Stadt Frankfurt statt. Die besten Comics werden für einige Wochen im Foyer der Paulskirche ausgestellt.

Das Caricatura Museum Frankfurt ist Kooperationspartner.

Alle Details zur Teilnahme, Altersgruppen, Formate usw. erfahren über: http://www.bs-anne-frank.de/kunstwettbewerb/

Bildungsstätte Anne Frank
Céline Wendelgaß
Hansaallee 150
60320 Frankfurt am Main
Telefon: 069/560 00 233
cwendelgass@bs-anne-frank.de
Ausschreibung
Die Welt ist voller Übel, Unrecht und Schurk*innen. Und im Comicuniversum haben ja doch nur Batman, Superman und Co. das Sagen. Es ist Zeit, dass sich das ändert. Es ist Zeit für Eure Superheld*innen! Wir wollen wissen, wie zeitgemäße Superheld*innen leben, lieben, aussehen, streiten und Widerstand leisten. Wie sie kämpfen – und wofür. Wir wollen erleben, mit welchen Gefahren, Schandtaten und Gegener*innen sie es heute zu tun haben. Wir wollen ihre Superkräfte und Überzeugungen kennenlernen, ihre Freund*innen, vielleicht auch ihre Schwächen. Wir fragen uns, ob Superheld*innen ins Kino gehen und ob sie kochen können. Aber wer sagt eigentlich, dass nur Menschen Superheld*innen sein können? Wir sind gespannt auf Eure Kreationen.

Jury
Anke Kuhl (Comiczeichnerin, Frankfurt), Marijpol (Comiczeichnerin, Hamburg), Philipp Mohr (William Blair & Company), Andreas Platthaus(Comicexperte und Redakteur im Feuilleton der F.A.Z., Frankfurt), Manuel Tiranno (Comiczeichner, Frankfurt), Barbara Yelin (Comiczeichnerin, München)

Bildungsstätte Anne Frank
Zentrum für politische Bildung und Beratung Hessen
Was können wir heute noch aus der Vergangenheit lernen? Wie handeln wir im Hier und Jetzt, wenn uns Rassismus begegnet? Wie gestalten wir die Gesellschaft, in der wir in Zukunft leben wollen – und in der alle einen Platz haben? Das sind Fragen, zu denen die Bildungsstätte Anne Frank in Frankfurt am Main arbeitet.

Als Zentrum für politische Bildung und Beratung Hessen entwickelt die Bildungsstätte Anne Frank innovative Konzepte und Methoden, um Jugendliche und Erwachsene für die aktive Teilhabe an einer offenen und demokratischen Gesellschaft zu stärken.
Partizipativ und interaktiv: In Workshops mit unterschiedlichen Schwerpunkten werden Jugendliche, Schüler*innen und junge Erwachsene dazu ermutigt, eigene Standpunkte einzunehmen, Handlungsspielräume zu nutzen und gesellschaftliche Entwicklungen kritisch zu hinterfragen. Fachkräfte erarbeiten sich in Fortbildungen und Seminaren einen qualifizierten Umgang mit rassistischen, antisemitischen oder diskriminierenden Handlungen und Äußerungen. Sie erhalten Beratung in (akuten) Konfliktfällen sowie zum Umgang mit Radikalisierung und radikalisierten Jugendlichen.
Zwei Beratungsstellen sind in der Bildungsstätte Anne Frank angesiedelt: response. berät Betroffene rechter und rassistischer Gewalt in ganz Hessen, das Adibe-Netzwerk Hessen begleitet und unterstützt Menschen, die Diskriminierung erfahren haben. Der Austausch von Theorie und Praxis wird in der Bildungsstätte gefördert – etwa im Rahmen der Tagungsreihe „Blickwinkel. Antisemitismuskritisches Forum für Bildung und Wissenschaft“.
Neben der Dauerausstellung zu Anne Frank zeigt die Bildungsstätte wechselnde Sonderausstellungen zu historischen und aktuellen Themen. Das Mobile Lernlabor „Mensch, Du hast Recht(e)!“ tourt seit 2014 durch Hessen, um Jugendliche gegen Rassismus und Diskriminierung in ihrem direkten Umfeld zu sensibilisieren.

Bildungsstätte Anne Frank
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Hansaallee 150
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Künstlergespräch mit SternZeichner Til Mette am 22.Nov.2016 im Caricatura Frankfurt

kuenstlergespraech_til_mettDas Caricatura Museum Frankfurt und das ver.di Bildungswerk Hessen laden ein: Til Mette im Künstlergespräch mit Birgit Sommer (Hessischer Rundfunk)

Im Rahmen der aktuellen Ausstellung „sternBilder“ im Caricatura Museum kommt Til Mette am 22. November 2016 nach Frankfurt! Im Gespräch mit der Journalistin Birgit Sommer (Hessischer Rundfunk) stellt Til Mette seine Zeichnungen vor und spricht über seine Arbeit als Cartoonist.

Das Künstlergespräch ist eine gemeinsame Veranstaltung von ver.di Bildungswerk Hessen und dem Caricatura Museum Frankfurt.

Til Mette im Künstlergespräch
Moderation:
Birgit Sommer (Hessischer Rundfunk)

Caricatura Museum Frankfurt, Weckmarkt 17, 60311 Frankfurt am Main
Dienstag, 22. November 2016
Eintritt: 5 €

Beginn: 20 Uhr, Einlass: 19.30 Uhr

Das Caricatura Museum Frankfurt auf der Buchmesse 2016

Buchmesse Stand des Caricatura_Museums_Frankfurt © Caricatura Museum Frankfurt
Buchmesse Stand des Caricatura_Museums_Frankfurt © Caricatura Museum Frankfurt

Der gemeinsame Stand des Caricatura Museums Frankfurt, der Caricatura Galerie in Kassel und des endgültigen Satiremagazins TITANIC auf der Frankfurter Buchmesse ist seit 2000 feste Anlaufstelle und Kontaktbörse für Zeichner, Autoren, Redakteure, Verleger und Ausstellungsmacher.

Gemeinsam werden Netzwerke im Genre geschaffen und gestärkt sowie Projekte geplant.

Am Stand stehen Künstler zu folgenden Signierterminen zur Verfügung:

DONNERSTAG, 20.10.2016
12 UHR                 Tobias Schülert

FREITAG, 21.10.2016
12 UHR                 Thomas Gsella / Rudi Hurzlmeier
13 UHR                 ©Tom
14 UHR                 Sebastian Krüger
15 UHR                 Michael Holtschulte
16 UHR                 Gerhard Seyfried
17 UHR                 Martin Perscheid

SAMSTAG, 22.10.2016
12 UHR                 BeCK
13 UHR                 Michael Holtschulte
14 UHR                 Sebastian Krüger
15 UHR                 Thomas Koch
16 UHR                 Hauck & Bauer

SONNTAG, 23.10.2016
13 UHR                 Michael Holtschulte

Caricatura Museum Frankfurt –
Museum für Komische Kunst
Weckmarkt 17,
D-60311 Frankfurt am Main
Tel: +49 (0) 69 212 301 61,
E-Mail: caricatura.museum@stadt-frankfurt.de
www.caricatura-museum.dewww.facebook.com/caricaturamuseum

 

„Die Neue Frankfurter Schule und die Komische Kunst im GrünGürtel“ Neuhängung und Ergänzung im Caricatura Museum für Komische Kunst

2001 schuf Robert Gernhardt mit seiner Zeichnung des GrünGürtel-Tiers die Symbolfigur des Frankfurter GrünGrütels und legte damit den Grundstein der Komischen Kunst in den Grün- und Freiflächen rund um Frankfurt. Foto: Diether v. Goddenthow
2001 schuf Robert Gernhardt mit seiner Zeichnung des GrünGürtel-Tiers die Symbolfigur des Frankfurter GrünGrütels und legte damit den Grundstein der Komischen Kunst in den Grün- und Freiflächen rund um Frankfurt. Jetzt ausgestellt im Museum für Komische Kunst. Foto: Diether v. Goddenthow

Der GrünGürtel um Frankfurt wird auf Initiative des Caricatura Museums Frankfurt zu seinem 25-jährigen Jubiläum um eine Figur von Kurt Halbritter erweitert.  Dies nimmt das Caricatura Museum Frankfurt zum Anlass, in der Neuhängung seiner Dauerausstellung Zeichnungen, Skizzen und Modelle der Komischen Kunst im GrünGürtel Frankfurter zu präsentieren. Gezeigt werden Beiträge der Zeichner der Neuen Frankfurter Schule, ergänzt um die Komische Kunst von Kurt Halbritter und Bernhard Pfarr im  GrünGürtel.

Die Zeichner der Neuen Frankfurter Schule in der Dauerausstellung des Caricatura Museum Frankfurt

Kabinett Chlodwig Poth. Jedem Zeichner der Neuen Frankfurter Schule  ist im Caricatura ein eigenes Kabinett gewidmet. Foto: Diether v. Goddenthow
Kabinett Chlodwig Poth. Jedem Zeichner der Neuen Frankfurter Schule ist im Caricatura ein eigenes Kabinett gewidmet. Foto: Diether v. Goddenthow

Im ersten Obergeschoss des Leinwandhause befindet sich die Dauerausstellung des Caricatura Museums Frankfurt. Hier werden die Werke der fünf Zeichner der Neuen Frankfurter Schule gezeigt: F. W. Bernstein, Robert Gernhardt, Chlodwig Poth, Hans Traxler und F.K. Waechter ist jeweils ein eigenes Kabinett gewidmet. Zusammen mit den Autoren Bernd Eilert, Eckhard Henscheid und Peter Knorr bildeten sie die Neue Frankfurter Schule und machten mit der Gründung der Satirezeitschriften Pardon und Titanic Frankfurt zur deutschen Hauptstadt der Satire.

Die Hängung der Dauerausstellung wird zweimal jährlich gewechselt, au konservatorischen Gründen und um möglicht viele der Original-Zeichnungen au dem Sammlungsbestand zu zeigen. Dieses Mal hat die neue Präsentation erstmals ein gemeinsame Thema.

Aus aktuellem Anlass wird der Schwerpunkt der Dauerausstellung auf die Beiträge der Zeichner der Neuen Frankfurter Schule zur Komischen Kunst im GrünGürtel gelegt: Gezeigt wird die Ausstellung durch die Komische Kunst von Bernd Pfarr und Kurt Halbritter im GrünGürtel. Bernd Pfarrs Sondermann-Skulptur wurde zu Ehren de Künstlers 2013 eingeweiht, die „Barfüßer“-Skulptur nach einer Zeichnung Kurt Halbritters wird noch in diesem Jahr in Rödelheim aufgestellt. Ergänzt wird die Ausstellung durch weitere Karikaturen und Cartoons zum Thema Natur und Skulptur.

Das Caricatura Museum Frankfurt und die Komische Kunst im GrünGürtel

Modell Hans Traxlers "Ich-Denkmal". In der Mainuferanlage zwischen Gerbermühle und Rudersdorf in Oberrad kann jedermann über  drei Stufen hinweg den steinernen Sockel mit der goldenen Aufschrit "Ich" bestiegen, und "bedeutende" Posen einnehmen. Foto: Diether v. Goddenthow
Modell Hans Traxlers „Ich-Denkmal“. In der Mainuferanlage zwischen Gerbermühle und Rudersdorf in Oberrad kann jedermann über drei Stufen hinweg den steinernen Sockel mit der goldenen Aufschrit „Ich“ bestiegen, und „bedeutende“ Posen einnehmen. Foto: Diether v. Goddenthow

2001 schenkte Robert Gernhardt der Stadt Frankfurt mit dem GrünGürtel-Tier das Wappentier für den GrünGürtel. die Zeichnung wurde zunächst auf einer Stele an der Wörthspitze in Höchst angebracht. Das GrünGürtel-Tier fand seinen endgültigen Platz 2006 als Bronzefigur auf der Robert-Gernhardt-Brücke. In Kooperation mit dem Umweltam stellte das Caricatura Museum ein Konzept für Skulpturen nach Entwürfen der anderen Zeichner der Neuen Frankfurter Schule auf.

Seitdem konnten viele weitere Kunstwerke umgesetzt werden: Von Chlodwig Poth wurden Zeichnungen zweier Karikaturserien auf Stelen in der nach ihm benannten Anlage in Sossenheim aufgestellt, Hans Traxler entwarf das Ich-Denkmal, F.W. Bernstein den Elfmeterpunkt. Von F.K. Waechter wurden sieben Figuren verwirklicht, die Eule im Norwegerpullover, der Struwelpeter, die Monsterkinder, der Pinkelbaum, der Monsterspecht, der König der Eichhörnchen und die Dicke Raupe.

Die komischen Skulpturen in freier Landschaft werden fortlaufend durch weitere ergänzt. 2013 kam eine Sondermann-Skulptur nach Zeichnungen von Bernd Pfarr im Nordpark in Bonames hinzu und in diesem Jahr schließlich der Barfüßer von Kurt Halbritter.

Mit einem Ausstellungsrundgang den Frankfurter GrünGürtel erkunden!

Eine große Übersichtskarte gibt Besuchern Orientierung, wo welche gezeigten Exponate der Komischen Kunst im GrünGürtel rund um Frankfurt in den GrünGürtel-Anlagen auffindbar sind. Foto: Diether v. Goddenthow
Eine große Übersichtskarte gibt Besuchern Orientierung, wo welche gezeigten Exponate der Komischen Kunst im GrünGürtel rund um Frankfurt in den GrünGürtel-Anlagen auffindbar sind. Foto: Diether v. Goddenthow

Mit einem Besuch im Caricatura gelingt ein wunderbarer, komprimierter Rundgang durch die  komische Kunst der Zeichner der Neuen Frankfurter Schule im Frankfurter GrünGürtel in ein paar Stunden, wofür ansonsten Tage benötigt würden. Eine große Wandkarte zu Anfang der Ausstellung  „Die Neue Frankfurter Schule und die Komische Kunst im GrünGürtel“ gibt einen geographischen Überblick des Frankfurter GrünGürtels. Sie verrät die Orte der in freier Natur aufgestellten „komischen“ Skulpturen , die Lage von Gedenkorten und nach den Künstlern benannten Plätzen/ Straßen. Dadurch können die in der ersten Etage präsentierten GrünGrütel-Bilder und gezeigten GrünGürtel-Modelle geographisch zugeordnet  und vielleicht später einmal vor Ort  im GrünGürtel  aufgesucht werden.

Ausstellungs-Folder:
caricatura_museum_frankfurt_folder_ausstellung_nfs_und_komische_kunst_im_gruenguertel

Ort:
Caricatura Museum Frankfurt
Museum für Komische Kunst
Weckmarkt 17
60311 Frankfurt am Main

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www.twitter.com/caricaturamuseum

Sondermann-Preis für Thomas Kapielski und Jan Böhmermann am 11.11.16 in der Brotfabrik Frankfurt

Thomas Kapielski bekommt den Sondermann 2016, weil er seit über dreißig Jahren in Wort, Bild und Ton Erbauliches, Erstaunliches, Erleuchtetes und vor allem sehr Komisches vorgelegt hat. Sei es als Professor für Performance, als Gottesbeweiser oder Experte für „Neue Sezessionistische Heizkörperverkleidungen“, als Fotograf und Objektkünstler, als Stammtischsoziologe und Vortragsartist. Ein verehrungswürdiger Künstler, dem der Ruhm immer wichtiger war als der Erfolg. An seiner Preiswürdigkeit besteht kein Zweifel. Um es mit einem seiner Ausstellungstitel zu sagen: „De dingsbums non est disputandum.“

Den Sondermann-Förderpreis erhält Jan Böhmermann. Wenn sich jemand auf das obsolete Unternehmen TV-Unterhaltung einlässt, jemand, der noch jung genug ist, aus seinem Leben etwas Besseres, womöglich Sinnvolles, zu machen, so verdient das unseren Respekt. Einen solchen Mann wollen wir fördern.

Der Sondermann-Preis ist der höchstdotierte Preis für komische Kunst in Deutschland. Hauptpreisträger Thomas Kapielski erhält 5000 Euro, der förderungswürdige Jan Böhmermann 2000 Euro.

Der Preis wird am 11.11.um 20:00 Uhr in der Frankfurter „Brotfabrik“ im Rahmen einer großen, öffentlichen Gala
verliehen.
Die Preisträger sind anwesend und tragen aus ihren Werken vor.

11.11.2016 Brotfabrik, Bachmannstraße 2-4, 60488 Frankfurt am Main
Karten im Vorverkauf unter: www.brotfabrik.de

„Backstage!“ u. „On Stage“ – Ausstellungen mit Künstler Sebastian Krüger im Caricatura Museum für Komische Kunst Frankfurt

Sebastian Krüger. Foto: Sebastian Krüger
Sebastian Krüger. Foto: Sebastian Krüger

Am Sonntag, dem 09.10.2016, lädt das Caricatura Museum Frankfurt zu zwei Veranstaltungen mit Sebastian Krüger, dem Künstler der aktuellen Ausstellung, ein:

Backstage! Durch die Ausstellung mit Sebastian Krüger
16 Uhr – Eintritt 4 € (zzgl. Museumseintritt 6 €)
Führung durch die Ausstellung mit den Kuratoren und Sebastian Krüger

On Stage! Sebastian Krüger im Gespräch mit Klaus Walter
Rock the Museum – ein Abend mit Bildern und Musik
20 Uhr – Eintritt: 7 €

Musiker spielen eine wichtige Rolle im Werk von Sebastian Krüger: Die Rolling Stones, Iggy Pop, Slash, Lemmy Kilmister und viele andere malte Krüger nicht nur, viele davon kennt und kannte er auch persönlich. Der Radiomoderator und Journalist Klaus Walter (u.a. „Der Ball ist rund“, HR) spricht mit Sebastian Krüger im Caricatura Museum über Inspiration, Lieblingssongs und die vielen Falten von Keith Richards. Dazu werden die passenden Lieder gespielt.

Kombiticket: Führung + Abendveranstaltung 9 € (zzgl. Museumseintritt 6 €)

Caricatura Museum Frankfurt
Museum für Komische Kunst
Weckmarkt 17
60311 Frankfurt am Main
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Buchvorstellung „Das geht ins Auge“ im Caricatura Museum Frankfurt am 29.9.16

platthaus_das-geht-ins-augeAndreas Platthaus stellt am 29. September 2016 um 19.30 Uhr sein neues Buch „Das geht ins Auge. Geschichten der Karikatur“ im Caricatura Museum Frankfurt vor. Der Eintritt ist frei.

In diesem Buch führt Platthaus anhand von rund 50 Zeichnungen aus zweitausend Jahren seine Leser in die Gesamtgeschichte der Gattung Karikatur als ästhetische und politische Kunstform ein. Das Recht auf die Karikatur als Grundprinzip unserer Kultur, als Gradmesser für Toleranz und Aufgeklärtheit wird ebenso thematisiert wie das tödliche Terrain auf das sich Karikaturisten vor dem Hintergrund von Glaubensfragen begeben. Im Kampf zwischen religiöser Überzeugung und aufklärerischer Überzeichnung werden in der Karikatur permanent die Grenzen des Tolerierbaren ausgelotet.

In Einzelanalysen legt Platthaus den Schwerpunkt auf die europäischen Künstler aus Großbritannien, Frankreich und Deutschland, wirft dabei aber auch Seitenblicke auf Indien oder Japan. Der Leser macht in seinen lebendigen Essays auf neue Art Bekanntschaft mit Hogarth, Daumier, Sempé, Bosc, Tomi Ungerer, Art Spiegelmann und vielen anderen. Auch die umstrittenen Mohammed-Karikaturen von Kurt Westergaard, die Zeichnungen aus „Charlie Hebdo“ und die von Claire Bretécher werden besprochen. Zu den ausgewählten deutschen Künstlern zählen zudem u.a. Lyonel Feininger, Thomas Theodor Heine, Karl Arnold, Loriot und F. K. Waechter, Greser und Lenz, Marie Marcks und Franziska Becker.

Andreas Platthaus
Andreas Platthaus wurde 1966 in Aachen geboren und ist als Journalist, Autor und Herausgeber
tätig. Seit 1997 ist er Feuilletonredakteur der F.A.Z, seit Februar 2016 Chef des Ressorts
Literatur und literarisches Leben.

Beginn: 19.30 Uhr Eintritt frei „Das geht ins Auge. Geschichten der Karikatur“ von Andreas Platthaus erscheint im September 2016 in „Die Andere Bibliothek“

Caricatura Museum Frankfurt
Museum für Komische Kunst
Weckmarkt 17|60311 Frankfurt am Main
Tel +49(0)69-212 30161|
Fax +49(0)69-212-977 337 5

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Caricatura Museum Frankfurt – Festival der Komik 26. – 28. August 2016

Festival der Komik Foto: © Britta Frenz
Festival der Komik Foto: © Britta Frenz

Bereits zum achten Mal lädt das Caricatura Museum Frankfurt vom 26. bis 28. August 2016 zum „Festival der Komik“ auf den Weckmarkt ein.

Das Festival versteht sich als Ergänzung zu den Ausstellungen, die im Caricatura Museum gezeigt werden, wie Bernd Gieseking, der Moderator des Festivals, bereits in seinem Text zum 5-jährigen Museumsjubiläum schrieb: „Die Sicht und das Selbstverständnis des Caricatura Museum, dass es einen verbindenden `komischen´ Geist gibt, eine nicht unähnliche Sicht auf die Absurditäten der Welt, auf Gegenwart und Alltag, eine ähnliche, anarchische Grundhaltung derer im satirischen Feld, und dass auch diese Verbindungen, Berührungen, Überschneidungen sichtbar gemacht werden müssen, (…) führte letztlich zur Idee, das Festival der Komik zu entwickeln. So kam die Entscheidung, hier jedes Jahr zum Museumsuferfest Frankfurt nicht nur das Haus zu öffnen, und zwar an diesem Tag, dem Event geschuldet, für eine nicht unbedingt zielgerichtete, aber erlebnishungrige, äppelwoiseelige Besucherschar, sondern mit einem exklusivem `Hörfest‘ das Haus temporär um andere Kunstformen zu erweitern.“

Als bundesweit beachteter Treffpunkt von Künstlern der Komischen Bühnenkunst ist es das Humorereignis des Jahres.

Moderiert wird das Festival der Komik von Bernd Gieseking, das Publikum darf sich auf folgende Künstler freuen:

  • Oliver Maria Schmitt und Sedlmeir
  • Ahne
  • Frank Goosen
  • Leo Fischer und Michael Ziegelwagner
  • Pit Knorr, Bernd Eilert und Hans Zippert
  • Kirsten Fuchs und Ella Carina Werner
  • Mark-Stefan Tietze
  • Die 3 TITANIC-Chefredakteure
  • Hauck & Bauer, Special Guest: Gymmick

Caricatura Museum Frankfurt
Museum für Komische Kunst

Weckmarkt 17|60311 Frankfurt am Main
Tel +49(0)69-212 30161|Fax +49(0)69-212-977 337 5

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Museumsuferfest 2016: Festival der Komik im Caricatura Museum Frankfurt

© massow-picture
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Caricatura Museum Frankfurt – Museum für Komische Kunst

Es ist das allerschönste Museum der Welt und hat es faustdick hinter den Mauern: Das Caricatura Museum Frankfurt weist mit seiner Sammlung von Karikaturen der „Neuen Frankfurter Schule“ den höchsten Humorgehalt der Weltmuseumsszene auf. Die Zeichnungen von F.W. Bernstein, Robert Gernhardt, Chlodwig Poth, Hans Traxler und F.K. Waechter werden im ersten Obergeschoss in der Dauerausstellung präsentiert.

Im Erdgeschoss ist noch bis zum 30. Oktober die aktuelle Sonderausstellung „SEBASTIAN KRÜGER“ zu sehen. Die Ausstellung legt den Schwerpunkt neben einer Auswahl seiner frühen Cartoons und Illustrationen auf Sebastian Krügers großformatige Portraitgemälde von Hollywoodstars und Rock’n’Roll-Größen.

Vor dem Museum für Komische Kunst auf dem Weckmarkt wird wie jedes Jahr zum Museumsuferfest das 8. Festival der Komik veranstaltet. An drei Tagen treten die erlesensten komischen Bühnenkünstler auf (vgl. Programm Festival der Komik) – moderiert wird das Festival von Bernd Gieseking.

© massow-picture
© massow-picture

Ausführliches Programm „Festival der Komik“

Caricatura Museum für komische Kunst Frankfurt

NEW-POP-REALISM-KÜNSTLER SEBASTIAN KRÜGER ZEIGT IM CARICATURA MUSEUM FRANKFURT SEINE BESTEN WERKE AB 29. JUNI 2016

face2face-coverDie Ausstellung wird begleitet von dem Buch „Face2Face“.
Sebastian Krüger im Caricatura Museum Frankfurt – Museum für Komische Kunst
Das Caricatura Museum Frankfurt zeigt vom 30. Juni bis zum 30. Oktober 2016 Malerei, Cartoons und Illustrationen von Sebastian Krüger.

Kunsthistoriker würden sagen, dass Sebastian Krügers Kunst eine Auseinandersetzung mit der modernen Allgegenwärtigkeit des Medialen und der Abbildungs-Besessenheit als Ausdruck von Erfolg ist. Sein Schaffen ist geprägt vom Wechselspiel von Fiktion und Realität und der künstlerischen Rezeption der medialen Bilderflut. Die Portraits konterkarieren die Forderung der Musik- und Filmwelt nach gnadenloser Dauerschönheit und sind gleichzeitig eine liebevolle Darstellung der Rock- und Popkultur, vor allem des Spirits der sechziger Jahre des letzten Jahrhunderts. Krügers Malerei, die sich einerseits auszeichnet durch eine brillante Technik und eine ausgeprägte Liebe zum Detail, ist dabei immer auch Karikatur und geht über die bloße Abbildung der Wirklichkeit hinaus. Stets ist ein Moment der Ironie und der Verfremdung zu erkennen. Diesen Moment erreicht Krüger über einen Hyper-Realismus in der Darstellung: Seine Bilder zeigen jede Falte und jede Pore und schonen das Auge des Betrachters nicht, wirken manchmal roh und provozierend, lassen keine vordergründige Glättung zu.

Aus unterschiedlichsten Vorlagen komponiert Sebastian Krüger seine Porträts mit dem Ziel, den Bühnencharakter, die öffentliche Pose aber auch die Privatperson hinter den dargestellten Stars zu erfassen. Dabei betont der Künstler, dass er sich den Menschen, die er malt, mit Respekt und Ernsthaftigkeit nähert; er schafft so „Krügerisierte“ Portraits. Hinter
der scheinbaren Schonungslosigkeit wird oft eine liebevolle Zuwendung deutlich.

Sebastian Krüger (* 30. Juni 1963 in Hameln) ist Maler. Er studierte in den 1980er Jahren Freie Malerei an der Hochschule für Bildende Künste Braunschweig bei Prof. Dörfler. Bereits während seiner Studienzeit verdiente er sein erstes Geld mit dem Gestalten von Plattencovern. Danach erlangte er schnell Bekanntheit mit Illustrationen für Zeitschriften wie Stern, Spiegel, Rolling Stone und Playboy. Für das Satire-Magazin Kowalski (1988-1992) zeichnete er, neben Brösel und Wolfgang Sperzel, einen großen Teil der Titelblätter. In der Zeitschrift Capital veröffentlichte Krüger seine Karikaturen regelmäßig auf seinen „Schwarzen Seiten“. Diese wurden 2003 eingestellt. Krüger widmete sich wieder ganz der freien Malerei. Er schuf von nun an großformatige Bilder von modernen Ikonen aus dem Showbusiness von früher bis heute. Marilyn Monroe, Picasso, Iggy Pop und die Beatles – er malte sie alle. Seine mehr als fotorealistischen Gemälde machten ihn über die Grenzen Deutschlands hinaus bekannt und zum Superstar des New Pop Realism. Seine Werke sind weltweit in Galerien und Kunsthäusern vertreten. Zu den Sammlern von Sebastian Krügers Kunst zählen unter anderen die Rolling Stones, mit denen er seit Jahren befreundet ist und die zu seinen Lieblingsmotiven gehören.

Seit 2005 lädt Krüger regelmäßig zu mehrtägigen Workshops ein, an denen auch zahlreiche prominente Teilnehmer wie der US amerikanische Regisseur Robert Rodriguez teilnehmen. Krüger lebt und arbeitet bei Hannover und in Kalifornien.

Das Caricatura Museum Frankfurt zeigt eine Auswahl von frühen Cartoons von Sebastian Krüger, darunter Illustrationen für diverse Magazine wie dem Rolling Stone, Stern und Spiegel und einige seiner Blätter für Capital. Ebenfalls werden mehrere Titelblätter aus den 1980ern und 90ern für Kowalski nebst von Krüger gestalteten Werbeobjekten zu sehen sein. Der Schwerpunkt der Ausstellung liegt jedoch auf Krügers großformatiger Portraitkunst, auf
seinen überlebensgroßen und außergewöhnlichen Gemälden.

face2face-coverDie Ausstellung wird begleitet von dem Buch „Face2Face“.
„Seien wir realistisch: Die Annahme, ein kulturinteressierter und bildungsnaher Haushalt könne ohne diesen Prachtband von Sebastian Krüger auskommen, ist völlig unrealistisch. Die atemberaubendsten Arbeiten des Rolling Stones-Intimus werden hier auf 128 farbigen
Seiten präsentiert. Kurzum: Dieses Kunstbuch Deluxe ist ein Must have!“ (Lappan-Verlag, 2015)

Ein geniales Buch mit genialen Bildern von einem genialen Künstler für ein geniales Geschenk an geniale Leute!
(Rhein-Main.Eurokunst.com)

Webpräsenz Sebastian Krüger
Homepage http://www.sebastiankruger.com/
Blog: http://sebastian-kruger-news.blogspot.de/

Publikationen (Auswahl)
– Face2Face
Lappan Art, 2015
– S. Krüger – Sleepwalking / In progress
Museen der Stadt Kornwestheim, 2013
– INSIGHTS by Sebastian Krüger – Vol. 1 , 2 Workshop-Dokumentationen + Zeichnungen
Faustmann & Schönebaum GbR, 2011 (im Eigenverlag)
– FACES
Edition C / Lappan Verlag, 2008
– Sebastian Krüger – live
Museen der Stadt Kornwestheim, 2004
– Stars
Edition C / Lappan Verlag, 1997
– Sebastian Krüger backstage
Verlag Gerd Hatje, 1994
– Stones
Edition C / Lappan Verlag, 1994
– Alles wird gut!
Semmel-Verlach, 1992
– Rolling Stones
Edition Kunst der Comics, 1990
– Malzeit!
Semmel-Verlach, 1989

Termine
Festival der Komik VIII
Komische Bühnenkunst auf dem Weckmarkt
zum Museumsuferfest
26. bis 28. August 2016
Sebastian Krüger zu Gast
im Caricatura Museum
Sonntag, 9. Oktober 2016
Frankfurter Buchmesse: Sebastian Krüger signiert
am Caricatura-Stand K45 in Halle 3.0
19. bis 23. Oktober 2016
Ausstellungsvorschau
„Sternhumor“
10.11.2016 bis 12.3.2017