Kategorie-Archiv: Buchtipps

Die Kunst des Klaren Denkens

die_kunst_des_klaren_denkens-9783423348263Rolf Dobelli
Die Kunst des klaren Denkens
TASCHENBUCH
Euro 8,90 [D] 9,20 [A]
Durchgehend farbig illustriert
256 Seiten
ISBN 978-3-423-34826-3
10. Auflage, April 2015

 

 

Sehr empfehlenswert, insbesondere als Geschenk, bei dem Sie nichts falsch machen können. Der Autor hat es äußerst klug verstanden, trockene sozialwissenschaftliche Forschungserkenntnisse über die menschlichen Wahrnehmungstücken und Verhaltensparadoxa in einen amüsant kompetenten Text zu gießen (rhein-main.eurokunst.com).

Der Bestseller jetzt im Taschenbuch!
Nur weil Millionen von Menschen etwas für richtig halten, ist es noch nicht richtig. Warum wir trotzdem daran glauben, steht in diesem Buch. Oder auch warum wir uns selbst für schlauer halten, als wir sind – und den anderen im Gegenzug für dümmer. Jedem von uns unterlaufen Denkfehler. Und zwar systematisch – wir irren also immer wieder in dieselbe Richtung. Das logische, vernünftige Denken und Verhalten bleibt dann auf der Strecke. Diese Denkfehler können verheerend sein für unsere Finanzen, unsere Karriere und unser Glück. Unser Gehirn ist für ein Leben als Jäger und Sammler optimiert. Heute aber leben wir in einer radikal anderen Welt. Doch wer weiß, wie leicht man sich irren kann, ist besser gewappnet. Rolf Dobelli nimmt die tückischsten Denkfallen unter die Lupe, in die wir immer wieder tappen.

Warum
•abwarten und nichts tun eine Qual ist
•wir Friedhöfe besuchen sollten
•Konsens gefährlich sein kann
•wir die Vergangenheit ignorieren sollten
•vernünftige Menschen nicht an die Vernunft appellieren
•wir uns keinen Drink spendieren lassen sollten
•Kekse besser schmecken, wenn es nur wenige gibt
•wir gegenüber Autoritäten respektlos sein sollten
•es keine ausgleichende Kraft des Schicksals gibt
•mehr weniger ist
•uns böse Gesichter schneller auffallen als freundliche
•Teams faul sind
•wir nie selber schuld sind
•Erfahrung manchmal dumm macht
•ein gefaltetes Blatt unser Denken übersteigt
Nicht immer lohnt es sich, klar zu denken …

»Klar zu denken ist aufwendig. Darum: Wenn der mögliche Schaden klein ist – zerbrechen Sie sich nicht den Kopf und lassen Sie die Fehler zu. Sie leben besser damit … solange Sie aufpassen, wenn es um die Wurst geht.« Rolf Dobelli

Im Buchhandel oder hier:

Resilienz Das Geheimnis psychischer Widerstandskraft

resilienz-9783423348454Christina Berndt
Resilienz
288 Seiten
ISBN 978-3-423-34845-4
2. Auflage, April 2015

 

 

 

 

Sehr Informativ, hervorragend strukturiert und recht hilfreich für alle, die ihre innere Widerstandskraft wiederentdecken, stärker entfalten oder anderen dabei helfen möchten.
Illusionär wäre jedoch anzunehmen jeder Mensch könne, wenn er sich nur genügend bemühte, gleichsam „cool“ werden und allen Stress und Erschütterungen des Lebens wie an an einem Lotusblatt abgleiten lassen. Wer diese trügerische Erwartung nicht hegt, dem sei Resilienz Das Geheimnis psychischer Widerstandskraft von Christina Berndt, einer promovierten Wissenschaftsjournalistin, wärmstens empfohlen (rhein-main.eurokunst.com)

Krisen in Chancen verwandeln
Trotz allen Wohlstands fühlen sich die meisten Menschen ständig unter Druck. Und das Monster der Leistungsspirale lauert nicht nur im Arbeitsalltag, sondern auch im Beziehungsleben. Nun kann man den Anforderungen der modernen Welt nicht so einfach entfliehen. Wie gut wäre es also, so etwas wie Hornhaut auf der Seele zu haben! Eine Lebenseinstellung, die den Blick freudig nach vorn lenkt statt in Trauer zurück.

Die Kraft zum optimistischen Blick in die Zukunft
»Resilienz« nennen Psychologen die geheimnisvolle Kraft, aus einer deprimierenden Situation wieder ins volle Leben zurückzukehren, Widerstand zu leisten gegen die Zumutungen der Umwelt; den Blick optimistisch nach vorn zu lenken, aus einer Selbstsicherheit heraus zu handeln, die den Großteil der Kritik abprallen lässt und gezielt nur das verwertet, was konstruktiv ist.

Das Geheimnis der Lebenstüchtigen
Die Wissenschaftsjournalistin Christina Berndt erzählt in ›Resilienz‹ mit vielen Beispielen, welch hilfreiches Rüstzeug manchen Menschen von Natur aus mitgegeben ist, und geht anhand der neuesten Forschungen der Frage nach, wie es dazu kam. Sie gibt aber auch ganz praktischen Rat und zeigt Wege auf, wie man sich künftig besser durch die großen und kleinen Krisen des Lebens manövrieren kann. Denn obwohl die Fundamente der psychischen Widerstandskraft schon in frühester Kindheit gelegt werden, so lassen sie sich doch auch später noch aushärten, falls man die richtigen Strategien kennt. Christina Berndt deckte den Organspendeskandal auf und erhielt dafür den renommierten Wächterpreis der Tagespresse. Zudem war sie für den Henri-Nannen-Preis 2013 in der Kategorie ›Investigation‹ nominiert.

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Ein Diktator zum Dessert

romantipp: ein diktator zum DessertFranz-Olivier Giesbert
Ein Diktator zum Dessert
Roman
Originaltitel: La cuisinière d’Himmler
Originalverlag: Éditions Gallimard, Paris 2013
Aus dem Französischen von Katrin_Segerer

Deutsche Erstausgabe
Paperback, Klappenbroschur, 336 Seiten, 13,5 x 21,5 cm, 14,99 Euro,
ISBN: 978-3-570-58538-2

 

Eine ähnliche groteske Geschichte wie  Jonas Jonassons „Der Hunderjährige, der aus dem Fenster stieg und verschwand“: einfach hinreißend komisch und amüsant! (rhein-main.eurokunst.com)

Rose ist 105 Jahre alt, eine begnadete Köchin mit einem kleinen Restaurant in Marseille. Sie hat den Genozid an den Armeniern, die Schrecken der Nazizeit und die Auswüchse des Maoismus erlebt. Deshalb hat sie vor nichts und niemandem mehr Angst. Für den Fall, dass ihr jemand blöd kommt, trägt sie immer einen Colt in der Tasche. Sie lässt sich von Mamadou, ihrem jugendlichen Gehilfen im Restaurant, auf dem Motorrad durch Marseille kutschieren, hört Patti Smith, treibt sich im Internet auf Singlebörsen herum und denkt auch im biblischen Alter immer nur an das Eine. Und sie meint, dass sie nun alt genug ist, ihre Memoiren zu schreiben: Um das Leben zu feiern und die Weltgeschichte das Fürchten zu lehren.

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Kein Leben ohne Minibar

Roman-Buchtipp zu Ostern: Kein Leben ohne Minibar
Will Wiles Kein Leben ohne Minibar

Originaltitel: The Way Inn Originalverlag: Fourth Estate (HarperCollins), London 2014 Aus dem Englischen von Sabine Lohmann Deutsche Erstausgabe Paperback, Klappenbroschur, 320 Seiten, 13,5 x 21,5 cm ISBN: 978-3-570-58548-1

 

Sehr empfehlenswert für alle, die  mit einer guten Brise aus Horror, Spannung und englischen Humor schmunzelnd entspannen möchten (rhein-main.eurokunst.com).

In diesem saukomischen Werk  spießt Wiles die Abgründe auf, die sich hinter den glatten Fassaden unserer modernen Welt auftun.

Neil Double hat einen ungewöhnlichen Beruf: Stellvertretend für zahlungswillige Kunden besucht er Konferenzen und Messen. Dieses anonyme Leben zwischen Flughafenlounge und Hotelzimmer ist wie geschaffen für diesen eigensinnigen Einzelgänger, besonders die globale Hotelkette Way Inn hat es ihm angetan. Neils Welt gerät jedoch aus den Fugen, als er spätnachts an der Hotelbar auf die geheimnisvolle Frau trifft, der er schon einmal unter höchst bizarren Umständen begegnet ist. Bei ein paar Whiskys erzählt sie ihm von geheimnisvollen Vorgängen im Way Inn. Als die schöne Unbekannte plötzlich verschwindet, landet Neil auf der Suche nach ihr in einem aberwitzigen Alptraum, der ihn immer tiefer in die endlos labyrinthischen Flure des auf einmal gar nicht mehr so vertrauten Hotels führt.

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